Werbung

Nachricht vom 27.04.2016    

Zootier des Jahres 2016 ist der Leopard

Der Leopard ist das „Zootier des Jahres 2016“! Diese faszinierende Großkatze ist fast überall in ihrem natürlichen Lebensraum stark gefährdet oder wie der Sansibar-Leopard bereits ausgerottet. Um dieser Großkatze zu helfen, hat die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) den Leoparden zum „Zootier des Jahres 2016“ gewählt.

Neuwied. Die Aktion trägt ganz konkret zum Schutz dieser Tierart bei. Durch Spenden werden Schutzprojekte vor Ort in Sri Lanka und im Iran finanziert und so zum Überleben dieser stark bedrohten Leoparden-Unterarten beigetragen.

Als gemeinsame Projektpartner unterstützen und gestalten die drei Verbände „Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V.“ (ZGAP), die „Deutsche Tierparkgesellschaft e.V.“ (DTG) und die „Gemeinschaft deutscher Zooförderer e.V.“ (GdZ) die Artenschutzkampagne „Zootier des Jahres“. Bei der Wahl zum jeweiligen „Zootier des Jahres“ berücksichtigt die ZGAP Tierarten die wenig bekannt aber hochbedroht sind. In der jüngeren Vergangenheit wurden schon zahlreiche, teils große Arten unbeachtet von der Öffentlichkeit ausgerottet – einfach, weil man nicht ausreichend über sie wusste oder weil sie nicht genug Anklang in den Medien fanden. Das will man mit dem „Zootier des Jahres 2016“ nun für den Leoparden ändern.

Auch der Zoo Neuwied unterstützt diese Aktion. „Wir freuen uns, als Teil der Zoogemeinschaft etwas für den Schutz dieser Tierart bewegen zu können!“; sagt Mirko Thiel, Direktor des größten Zoos von Rheinland-Pfalz. „Wir hoffen, dass viele unserer Besucher diese faszinierende Tierart mit einer Spende unterstützen und sich so für das Überleben der Leoparden einsetzen. Darüber hinaus veranstaltet der Zoo am 19. Juni ein Benefizkonzert in der Abtei Rommersdorf, dessen Erlöse zur Hälfte für das Leoparden-Schutzprogramm bestimmt sind.“.



Zoos und Tierparks übernehmen im Artenschutz eine zentrale Aufgabe. Sie widmen sich dem Schutz bedrohter Lebensräume (in situ-Schutz) und gleichzeitig der Erhaltungszucht bedrohter Arten (ex situ-Schutz). Der Schutz gefährdeter Arten kann nur durch eine enge Vernetzung von in situ- und ex situ-Artenschutz erfolgen. Die Zoos und Tierparks sind dabei die treibende Kraft auf dem Gebiet der Erhaltungszucht, ohne deren Einsatz ein Überleben vieler Tierarten nicht möglich wäre.

Das Artenschutzprojekt „Zootier des Jahres 2016 - der Leopard“ wird ganz konkret etwas für diese Tierart umsetzen. Reden allein reicht den Projektpartnern nicht. Daher werden mit dem Leoparden als erstem „Zootier des Jahres“ konkrete Schutzprojekte unterstützt. Um dies zu finanzieren, werden in den beteiligten Zoos und via Internetauftritt Spenden eingeworben. Darüber hinaus nehmen die Projektpartner auch selber Geld in die Hand. So stehen bereits vor dem Start der Kampagne „Zootier des Jahres 2016“ rund 40.000 Euro für zwei Leoparden-Projekte zur Verfügung. Alle Spendengelder, die nun bis zur Kür des nächsten „Zootier des Jahres“ in den Zoos gesammelt werden, kommen den Schutzprojekten ebenfalls in voller Höhe zugute.


Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Das Raiffeisenmuseum in Hamm: Genossenschaftsidee zum Anfassen

Im kleinen Hamm an der Sieg steht das Geburtshaus des großen Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888), ...

Montabaur feiert erfolgreiche Premiere der Lachnacht

Die "1. Montabaurer Lachnacht" lockte am 2. April zahlreiche Besucher in die Stadthalle Haus Mons Tabor. ...

Generationenwechsel im Berufsbildungsausschuss der HwK Koblenz

Der Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz hat sich neu formiert. Langjährige Mitglieder ...

Einführung von Pfarrer Michael Zopf in Rennerod: Ein neuer Abschnitt für die Gemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Rennerod hat Pfarrer Michael Zopf in einem festlichen Gottesdienst offiziell ...

Abiturfeier am Mons-Tabor-Gymnasium: Ein magischer Abschied

Am 31. März verabschiedete das Mons-Tabor-Gymnasium 95 Abiturientinnen und Abiturienten. Die Feierlichkeiten ...

Schock auf dem Brüse-Hof: Schafe durch Wolfsriss in Selters getötet

Hannah Becker ist eine von vielen Hobbyzüchterinnen einer Schafsherde im Westerwald. Sie hatte die Debatte ...

Weitere Artikel


DFB-Mobil kam zur JSG Alpenrod – erstmals nur für Bambinis

Das war ein Novum für den gesamten Bereich des Fußballverbandes Rheinland und des DFB. Die „Teamer“ Burkhard ...

Betrug in der Pflege: Experten-Hotline klärt auf

Die DAK-Gesundheit bietet eine Telefon-Hotline zum Pflegeskandal an. Die Krankenkasse reagiert damit ...

Einheimische von Bellingen klagen über Autoschlangen

Sanierungsarbeiten an Brücken der Nistertalstraße sorgen für erhöhtes Verkehrsaufkommen in den betroffenen ...

Folgenschwerer Zusammenstoß bei Görgeshausen

Durch Nichtbeachtung der Vorfahrt kam es bei Görgeshausen am 27. April zu der Kollision zweier PKW. Durch ...

Mons-Tabor-Bad startet ab Mai in die Freibadsaison

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm die Freibadsaison im Mons-Tabor-Bad in Montabaur: Von Mai bis ...

Beeindruckendes Oratorium in Wirges uraufgeführt

Rund 150 Zuschauer haben in der voll besetzten Evangelischen Kirche zu Wirges die beeindruckende Uraufführung ...

Werbung