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Nachricht vom 09.05.2016    

Wenn das Dach für Sie arbeiten soll

Zu dem Traum der eigenen vier Wände gesellt sich auch immer mehr der Traum von der Unabhängigkeit von Öl und Gas. Eine thermische Solaranlage kann dazu beitragen, indem sie die Energie der Sonne zur Warmwasserbereitung nutzt und die Heizung unterstützt. Solar und Photovoltaikanlagen frühzeitig integrieren.

Neubau mit Photovoltaikanlage. Foto: pixabay.com.

Montabaur. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz schreibt für neu zu errichtende Gebäude eine anteilige Deckung des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien vor. Die Solarthermie ist dabei eine von mehreren Möglichkeiten. Je frühzeitiger die Planung erfolgt, umso besser können die Komponenten, wie Solaranlage und Heizung oder auch Photovoltaikanlage und Wärmepumpe, aufeinander abgestimmt werden. Solarthermie- wie auch Photovoltaikanlagen sollten am besten nach Süden ausgerichtet sein und nach Möglichkeit ganzjährig nicht durch Bauten oder Bäume verschattet werden. Abweichende Ausrichtungen nach Südost und Südwest sind auch noch gut.

In Deutschland kann eine Solaranlage etwa 50 Prozent der jährlichen Warmwasserbereitung eines Vier-Personen-Haushaltes abdecken. In diesem Fall muss man zwischen 0,8 und 1,5 Quadratmeter Kollektorfläche pro Person auf dem Dach einplanen – je nach Kollektorbauart und Dachausrichtung. In einem gut gedämmten Neubau kann eine heizungsunterstützende Anlage zudem bis zu 40 Prozent der Heizwärme bereitstellen, wenn man eine Kollektorfläche von 0,5 bis 1,1 Quadratmeter Kollektorfläche pro 10 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche installiert. Sowohl Solar- als auch Photovoltaikanlagen sind auch als Indachanlagen möglich, dann werden Kosten für das Dacheindeckungsmaterial gespart, denn die Kollektoren werden direkt auf die Dachlattung oder –schalung montiert.



Fragen zur Neubauplanung sowie zu allen anderen Bereichen des Energiesparens im Alt- und Neubau beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Die nächsten Sprechstunden der Energieberater finden wie folgt statt:
• in Montabaur am Donnerstag, den 9. Juni von 15 – 18.45 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 301, Konrad-Adenauer-Platz 8. Voranmeldung unter 02602/126-199 oder –0.
• In Höhr-Grenzhausen am Mittwoch, den 1. Juni von 15 – 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Rathausstraße 48. Voranmeldung unter 02624/104 215.
• in Hachenburg am Donnerstag, den 9. Juni von 13.45 - 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Gartenstraße 11, Voranmeldung unter 02662/801-102.
• In Rennerod am Donnerstag, den 2. Juni von 16.15 bis 19.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Hauptstraße 55. Voranmeldung unter 02664/506 744.
• in Westerburg am Donnerstag, den 9. Juni von 16 – 18.15 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung, Zimmer 13/2, Neumarkt 1, Voranmeldung unter 02663/2910.

Für weitere Informationen und einen kostenlosen Beratungstermin: Energietelefon Rheinland-Pfalz: 0800 / 60 75 600 (kostenfrei) montags von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.


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