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Nachricht vom 21.07.2016    

Neues Kulturformat „Kabarett am Gelbach“ vorgestellt

Die Kleinkunstbühne „Mons Tabor“ ist allen kulturell interessierten Wällern ein Begriff, denn seit fast drei Jahrzehnten bereichert sie den Westerwald mit hochwertigen Kulturformaten, die nach langen Jahren ebenso erfolgreich wie selbstverständlich geworden sind. Die ehrenamtlichen Kulturschaffenden der Bühne starten nun mit „Kabarett am Gelbach“ ein weiteres Format – erstmals seit 21 Jahren.

Das neue Banner mit Logo kann schon präsentiert werden. Fotos: Helmi Tischler-Venter

Montabaur-Ettersdorf. Uli Schmidt, Sprecher der Kleinkunstbühne Mons Tabor war bei der Vorstellung des neuen Kindes noch ganz euphorisch, weil er eine Stunde zuvor erfahren hatte, dass der Kulturorganisation der Kulturpreis des Westerwaldkreises verliehen wird. Die ehrenamtlich Aktiven freuen sich über die Anerkennung ihrer Arbeit. Mit Schwung wollen sie nun die neue Aufgabe angehen, zusammen mit Kulturinteressierten des Montabaurer Stadtteils Ettersdorf.

In großer Runde in der Dorfgemeinschaftshalle des Ortes erläuterte Schmidt, die Wahl sei auf die 200-Seelen-Gemeinde Ettersdorf gefallen, weil dort eine gute Dorfgemeinschaft herrsche. Die vielen kulturinteressierten Bewohner und die in viel Eigenarbeit erstellte gemütliche Dorfgemeinschaftshalle böten tolle Voraussetzungen für kabarettistische Veranstaltungen. Die anwesenden Vertreter der engagierten Vereine erklärten allesamt ihre Bereitschaft zur Mithilfe bei den Veranstaltungen. Schmidt stellte fest: „Wenn Dorfgemeinschaft und Kleinkunstbühne kooperieren, ist der Aufwand für alle gering.“ Die Kleinkunstbühne verfüge über eine ausreichende eigene Licht- und Tonanlage und eigenes technisches Personal. Um die Halle zu füllen, genüge Werbung in den Lokalmedien und könne preiswert gestaltet werden. Die Finanzierung sei über den Verkauf von Eintrittskarten und eine Kostenbeteiligung der Stadt Montabaur gesichert.

Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland bestätigte, das neue Format passe wunderbar in ihr Konzept, weil Montabaur mehr in den Stadtteilen machen wolle. Die Stadtverwaltung habe personell begrenzte Kapazitäten für die Kulturarbeit, daher sei es toll, dass die Kleinkunstbühne mitmache.



Im Gelbachtal sollen Kabarettisten auftreten, die bei ihren Auftritten in der Westerwälder Kabarettnacht in Oberelbert gut ankamen und nun Gelegenheit erhalten, ihr volles Programm zu präsentieren. Immer zum Jahresanfang soll politisches Kabarett mit Niveau geboten werden.

Gleich die erste Veranstaltung am 28. Januar 2017 wartet mit einem hochkarätigen Premierengast auf. Matthias Deutschmann spielt sein neues Programm „Wie sagen wir’s dem Volk?“ Deutschmann sagt das, was er meint, deutlich und brillant formuliert den Nerv treffend.

Gesucht wird für die künftige Kabarettreihe noch ein Sponsor, der die gute Sache jährlich mit einem überschaubaren Betrag unterstützen will.

Uli Schmidt ist sich sicher: „Spätestens nach drei Jahren ist das Kabarett Kult! Das war genauso bei dem Kleinkunstfestival ‚Folk and Fools‘, der Weltmusikreihe ‚Musik in alten Dorfkirchen‘ und der ‚Westerwälder Kabarettnacht‘.“ Mehr Formate bedeutet natürlich auch mehr Arbeit, die auf mehr Schultern verteilt werden soll. Wer bei der Kleinkunstbühne mitmachen will, kann sich melden unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de. htv



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