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Nachricht vom 12.09.2016    

Limbach lädt zum Tag des Geotops

Mit einer Freizeit-Führung in der größten Westerwälder Schiefergrube kam Limbach der Anfrage der Weilburger „Geopark-Zentrale“ nach und beteiligt sich mit einer öffentlichen Führung um 11 Uhr am deutschlandweiten Tag des Geotops am Sonntag, den 18. September. Die Teilnahme an der vom Limbacher Altbürgermeister und „Gruben-Entdecker“ Heinz Leyendecker durchgeführten kostenlosen Bergwerkführung ist ohne Anmeldung möglich.

In der Limbacher Dachschiefergrube „Assberg“, der wohl größten und ältesten des Westerwaldes, wurde auch unter Tage Schiefer gebrochen. Foto: Westerwald Touristik-Service

Limbach. Mit der 1548 in einem Verleihungsdokument des nahen Klosters Marienstatt erstmals urkundlich erwähnten Dachschiefergrube Assberg, ist die Gemeinde Limbach, ebenso wie etwa der Stöffelpark oder das Besucherbergwerk Grube Bindweide, Teil des Geopark Westerwald-Lahn-Taunus. Der Tag des Geotops wird seit 2002 von der Fachsektion GEOTOP der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften (DGG) gemeinsam mit der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover (AGH) und der Paläontologischen Gesellschaft (PG) organisiert.

Die Teilnahme an der kostenlosen Bergwerkführung ist ohne Anmeldung möglich. Sie wird vom Limbacher Altbürgermeister und „Gruben-Entdecker“ Heinz Leyendecker durchgeführt. Der gelernte Bergmann spannt dabei einen Bogen von der Entstehung der Grube im 16. Jahrhundert bis hin zu der äußerst spannenden Geschichte ihrer Wiederentdeckung Ende des vergangenen Jahrhunderts. Dabei gibt er einen ebenso informativen wie anschaulichen Einblick in die harte Arbeit der Bergleute und einige noch unerforschte Geheimnisse der jahrhundertealten Grube, mit deren Schiefer unter anderem die Dächer des Klosters Marienstatt sowie des barocken Schlosses in Hachenburg gedeckt wurden.



Die mittelalterliche Schiefergrube Assberg, in der zunächst über, später auch 20 Meter unter Tage Schiefer abgebaut wurde, ist ein Highlight direkt an gleich mehreren Fern- und Premium-Wanderwegen. Da wundert es nicht, dass die Grube auch auf gleich mehreren „Limbacher Runden“, den über 20 Rundwanderwegen mit Start und Ziel in Limbach, erwandert werden kann. Beispielsweise auf dem „Limbacher Panoramaweg“ (Limbacher Runde 21, 7,3 Kilometer) oder der „5-Blicke-Tour“ (Limbacher Runde 33, 14 Kilometer). Die Tour-Flyer mit sehr detaillierten Wegbeschreibungen und Übersichtskarten sind am stets geöffneten Infopoint am Start/Ziel am Haus des Gastes (Hardtweg 3, Rückseite) oder im Internet unter www.kuv-limbach.de zu bekommen. Die Zufahrt zur Grube ist ab Ortsausgang Richtung Astert ausgeschildert.

Der Besuch eines der Limbacher Lokale im Anschluss an Führung und Wanderung rundet einen abwechslungsreichen Ausflugstag ab. Weitere Informationen unter Telefon: (0 26 62) 5 00 92 10 und 0175 3 44 27 25 und im Internet unter www.kuv-limbach.de.


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