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Nachricht vom 01.10.2016    

Frauen feierten Dekanatsfrauentag in Rennerod

Mit den Psalmen der Bibel, den gesungenen oder gesprochenen Gebetsworten, beschäftigten sich die Frauen des Dekanatsfrauentages des Evangelischen Dekanats Bad Marienberg in Rennerod. Referentin Pfarrerin Sabine Jungbluth führte aus, dass die Psalmenbeter des Alten Testamentes immer in Gott einen Adressaten finden konnten.

Rund 150 Frauen nahmen am Dekanatsfrauentag in der Westerwaldhalle teil. Fotos: Sabine Hammann-Gonschorek

Rennerod. Zunächst begrüßte Elisabeth Steinhard die rund 150 anwesenden Frauen aus den Kirchengemeinden des Dekanats, aus den Nachbardekanaten und den in Ökumene verbundenen katholischen Frauen zum 39igsten evangelischen Dekanatsfrauentag in der Westerwaldhalle. Im Anschluss folgte ein Anspiel des Dekanatsfrauenteams. Es zeigte eine Frau, die keinen Ansprechpartner für eine, sie aufwühlende, Nachricht findet.

Referentin Pfarrerin Sabine Jungbluth führte aus, dass die Psalmenbeter des Alten Testamentes immer in Gott einen Adressaten finden konnten, sei es in Situation der Lebensangst oder der Lebensfreude. Es gebe zwei Möglichkeiten, die Psalmen zu beten, berichtete Jungbluth: „Entweder wir beten sie, weil wir unsere Gefühle und unseren Glauben in ihnen zusammengefasst sehen oder weil sich unsere Lebenserfahrung gerade nicht mit der Hoffnung der Psalmbeter auf Gott deckt.“ Jeder Mensch könne in eine Situation kommen, wo er oder sie sprach- oder wortlos werde und es sei dann gut, auf die Worte der Psalmen zurückgreifen zu können. Wer in Ausweglosigkeit, Einsamkeit, Selbstbezogenheit oder Angst mit den Worten der Psalmen bete, nehme sich selbst zurück und reihe sich in die große Gemeinschaft derer ein, die die Psalmen schon lange vorher gebetet haben, sagte Jungbluth. „Mit den Worten der Psalmen gebe ich meinen Gefühlen und Sehnsüchten Gestalt und Sprache und bringe sie vor Gott.“



Nach einer Kaffeepause mit der Gelegenheit zum Gespräch untereinander und der Möglichkeit die Informations- und Verkaufsstände im Foyer zu besuchen, gab Pfarrerin Sabine Jungbluth einen Überblick über die Bedeutung der Psalmen im Laufe der jüdischen und christlichen Geschichte. Das Buch der Psalmen sei das am meisten zitierte biblische Buch und das Gebetsbuch der Kirche geworden, sagte sie.

Passend zum Referat wurden immer wieder vertonte Psalmenlieder gesungen, inspirierend und inspiriert am Klavier und gesanglich begleitet von Dekanatskantor Christoph Rethmeier, der, wie jedes Jahr, die musikalische Leitung der Veranstaltung übernommen hatte. Im Anschluss an die Veranstaltung überreichte Pfarrerin Sabine Jungbluth den Mitarbeiterinnen des Dekanatsfrauenteams ein kleines Geschenk als Dank für ihr Engagement. Die Kollekte des Dekanatsfrauentages ging wie alljährlich zu jeweils einem Drittel an das Projekt „Förderung Jugendlicher ohne Schulabschluss“ der indonesischen Simalungun-Kirche, den Förderverein für das Frauenhaus Westerwald e.V. und den Notruf Frauen gegen Gewalt e.V. (shg)



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