Werbung

Nachricht vom 03.10.2016    

Ironman 70.3 Rügen mit Marc Niedergriese

Am Donnerstag, den 8. September begann die Reise in Richtung Rügen bereits um 3 Uhr morgens. Passend zum Frühstück kamen die Triathleten in Binz auf Rügen an. Nach einem kurzen Frühstück stand bereits um 10 Uhr die offizielle Besichtigung der Radstrecke an. In gemäßigter Geschwindigkeit wurde eine 45 Kilometer lange Runde der Wettkampfstrecke abgefahren und auf alle Besonderheiten hingewiesen.

Foto: privat

Hachenburg. Nachdem Marc Niedergriese von „Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports“ sich ein erstes Bild von der Radstrecke machen konnte, war er begeistert. Endlich eine Radstrecke, wo es möglich scheint, ein faires und windschattenfreies Rennen zu veranstalten. Am Mittag folgte dann noch ein kurzer Test in der leicht welligen Ostsee.

Am darauf folgenden Freitag holte Niedergriese seine Startunterlagen und präparierte sein Rad, seinen Helm, den Wechselbeutel und so weiter für den Check-In am Samstag.

Nun folgte noch etwas Sightseeing auf der Insel. Samstags standen die Wettkampfbesprechung und der Check-In an und so schnell wie die Vortage vergingen, war dann auch der Sonntag gekommen. Kurz vor 7 Uhr ein leichtes Frühstück und dann ins Auto Richtung Start.

Marc Niedergriese berichtet: „Um 10:15 Uhr fiel dann der Startschuss für mich. Die Ostsee war sehr ruhig und machte ein schnelles Schwimmen möglich. Zu meiner großen Überraschung gelang mir eine Nettoschwimmzeit von genau 26 Minuten. Darauf folgte der 1,3 Kilometer lange Weg in die Wechselzone, wo auch die Bruttoschwimmzeit gemessen wurde.

Nach einem guten Wechsel konnte ich auf der Radstrecke schnell Boden gut machen und einige der 15 Minuten vor mir gestarteten Profis überholen. Hier lief das Rennen sehr gut und ich konnte mich Position für Position nach vorne arbeiten. Leider musste ich feststellen, dass ich mich getäuscht hatte und doch sehr unfair mit viel Windschatten gefahren wurde. Am Ende stand eine Radzeit von 2 Stunden und 18 Minuten für die 90 Kilometer zu Buche. Mit dem Erreichen der Wechselzone stellte ich fest, dass nur maximal 10-15 Räder der Athleten meiner Altersklasse in der Wechselzone standen.



Voller Motivation startete ich in den abschließenden Halbmarathon, das Ziel, die WM-Qualifikation stets vor Augen. Nach einem guten Beginn auf den ersten drei Kilometern bekam ich leider massive Magenprobleme, die ein konstantes Laufen unmöglich machten. So verlor ich Platz um Platz und beschäftigte mich nur noch mit dem Gedanken die Ziellinie zu erreichen.“

Mit einer Endzeit von 4 Stunden, 40 Minuten und 50 Sekunden kam Niedergriese als zehnter seiner Altersklasse ins Ziel. Nun ist die Saisonpause eingeläutet und die Planung für das kommende Jahr läuft schon.



Lesen Sie gerne und oft unsere Artikel? Dann helfen Sie uns und unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit im Westerwaldkreis mit einer einmaligen Spende über PayPal oder einem monatlichen Unterstützer-Abo über unseren Partner Steady. Nur durch Ihre Mithilfe können wir weiterhin eine ausgiebige Berichterstattung garantieren. Vielen Dank! Mehr Infos.



Lokales: Hachenburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Sport


"Mäschder Drehwurm" im Westerwald: Ein sportliches Highlight für alle

Am 26. April findet im Westerwald der beliebte Lauf- und Wanderevent "Mäschder Drehwurm" zum vierten ...

Julius Butenschön überzeugt bei Citycross in Koblenz

Julius Butenschön hat sich beim Koblenzer Citycross erneut als starker Radsportler gezeigt. Der Rheinland-Pfalz-Meister ...

David gegen Goliath: TTC Zugbrücke Grenzau trifft auf Rekordmeister Düsseldorf

Am Sonntag geht es für den TTC Zugbrücke Grenzau gegen den Spitzenreiter der Tischtennis-Bundesliga, ...

Eisbachtaler Budenzauber: Bundesliganachwuchs im Westerwald

Am 11. und 12. Januar treffen sich junge Talente aus ganz Deutschland in Montabaur, um beim Eisbachtaler ...

SG Rennerod triumphiert beim "Cup der Sparkasse Westerwald-Sieg"

Zum 33. Mal fand in der Bad Marienberger Sporthalle das Hallenturnier statt. Die SG Rennerod konnte sich ...

Spannung beim 33. Cup der Sparkasse Westerwald-Sieg in Bad Marienberg

Am ersten Wochenende des neuen Jahres wird in Bad Marienberg wieder um den begehrten "Cup der Sparkasse ...

Weitere Artikel


Mehr Prävention, weniger Unfälle

Immer noch werden jedes Jahr Tausende Beschäftigte bei Unfällen in der Land- und Forstwirtschaft verletzt ...

„Lachen lernen in Marzhausen“ hieß das Motto

Ein aufgelockerter Nachmittag sorgte im Dorfgemeinschaftshaus für gute Unterhaltung. Profis und Amateure ...

SG Marienhausen schlägt Nomborn mit 5:1

Am Sonntag, den 2. Oktober spielte die erste Mannschaft der SG Marienhausen in Wienau gegen die SG Nomborn ...

Regionale Klimatour Mittelrhein-Westerwald

Das Bündnis Klimaschutz Mittelrhein wurde auf Initiative der Naturfreunde Kettig diesen Sommer gegründet ...

Westerwälder Keramik im Dauerregen

Für die rund 120 Keramiker aus dem In- und Ausland ist der Europäische Töpfermarkt in Ransbach-Baumbach ...

Drei Unfälle mit Personenschäden am Wochenende

Am Freitag hatte ein Motorradfahrer doppeltes Pech: Zunächst missachtete ein PKW-Fahrer die Vorfahrt ...

Werbung