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Nachricht vom 14.11.2016    

Ortsumgehungen B 414 und B 255 planbar

Großer Erfolg der Westerwälder Politik: Alle gemeldeten Projekte können jetzt geplant werden. Sowohl die Abgeordneten der SPD Gabi Weber und Hendrik Hering, als auch CDU-Abgeordneter Dr. Andreas Nick beanspruchen diesen Erfolg für sich. Unabhängig von der politischen Ausrichtung wird sich die betroffene Bevölkerung freuen.

Symbolfoto WW-Kurier

Montabaur. Nach den letzten Abstimmungsgesprächen zum Bundesverkehrswegeplan in Berlin steht aktuell fest, dass auch die Ortsumgehungen Rothenbach/Langenhahn und Nister-Möhrendorf jetzt mit Planungsrecht aufgenommen werden. "Neben dem vordringlichen Projekt B 54 Rennerod und der Ortsumgehung B 414 Kirburg, die in einem ersten Schritt bereits in die Liste mit Planungsrecht aufgenommen worden ist, werden die beiden Umgehungen an der B 255 und im weiteren Verlauf B 414 jetzt auch vorangebracht", erläutert Bundestagsabgeordnete Gabi Weber, die sich im vergangenen halben Jahr in Berlin intensiv für diese Verbesserungen eingesetzt hat, die soeben in Berlin beschlossenen Einstufungen.

"Ich bin froh, dass der Bund unser großräumiges Verkehrskonzept, das ich als Verkehrsminister 2008 in die Überlegungen für beschleunigten Verkehr im Westerwald eingebracht habe und mit dem ich die Utopie einer "Westerwaldautobahn" beenden konnte, jetzt nach einigen Diskussionen ebenfalls schlüssig findet und in Bundesplanung übernehmen wird", ergänzt Hendrik Hering die guten Nachrichten aus Berlin. „Das ist ein schöner Erfolg der Westerwälder Politik, ganz besonders aber ein großer Erfolg der Arbeit unserer Bundestagsabgeordneten Gabi Weber in Berlin“, so Hering weiter.

"Das gute Zusammenspiel von Bundes- und Landespolitik mit der heimischen Industrie und den Menschen, die sich in die Planungen des Bundesverkehrsministers durch das Bürgerbeteiligungsportal einbringen konnten haben dazu geführt, dass die Bundesregierung ihre ursprünglichen Überlegungen aus dem März diesen Jahres noch einmal überdacht hat", sagte die SPD-Abgeordnete Gabi Weber. „Jetzt können alle Ortsumgehungen geplant werden und das Verkehrskonzept des Landes Schritt für Schritt vom Bund umgesetzt werden“, so MdB Weber.

Jetzt wird systematisch diese „leistungsfähige West-Ost-Verbindung" zwischen der A 3 und der A 45 geschaffen werden. In ländlichen Regionen ist das Straßennetz auch in Zukunft von zentraler Bedeutung. Gut erschlossene Gebiete verzeichnen einen Bevölkerungszuwachs, während eine schwache Infrastruktur mit rückläufigen Zahlen einhergeht. „„Man muss die Verkehrswege so gestalten, dass sie den Menschen dienen", so MdL Hendrik Hering, der Gabi Weber für ihren unermüdlichen Einsatz für die Ortsumgehungen besonders lobend erwähnte. "Die Maßnahmen sind auch Gegenstand des Koalitionsvertrags der Landesregierung, womit für eine zügige Planung die Grundlagen gelegt sind", so die beiden Abgeordneten abschließend.



Das Büro Nick meldet: Dank der intensiven Bemühungen des Westerwälder Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Nick ist es gelungen, zwei wichtige Verkehrsprojekte - die OU Rothenbach/ Langenhahn und OU Nister-Möhrendorf im Westerwaldkreis im Bundesverkehrswegeplan (BVWP) höherzustufen.

„Ich freue mich sehr, dass die beiden Ortsumgehungen nun zumindest in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht eingestuft wurden. Dies gilt umso mehr, als die Landesregierung bei der Erstanmeldung insbesondere für die B255 kein schlüssiges Gesamtkonzept als überörtliche Verkehrsachse vorgelegt hat“, so Andreas Nick.

Der Bund hat mit dieser Höherstufung die Voraussetzung geschaffen, dass für die Ortsumgehungen Rothenbach und Langenhahn sowie für die Ortsumgehung Nister-Möhrendorf die Planungen weiter fortgesetzt werden können. Damit liegt nun ein verbindlicher Beschluss vor, welche Verkehrsinfrastruktur-projekte mit welcher Dringlichkeit geplant und aus dem Bundeshaushalt finanziert werden sollen.

„Es liegt nun an der Landesregierung anders als in den vergangenen 15 Jahren, ausreichende Kapazitäten für die notwendigen Planungen bereitzustellen, damit die Chance für die Realisierung dieser wichtigen Verkehrsprojekte gewahrt werden kann“, bemerkte Andreas Nick abschließend.



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