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Nachricht vom 09.01.2017    

Schwerer Verkehrsunfall auf B 49 - drei Schwerverletzte

AKTUALISIERT. Am Montagabend gegen 18.35 Uhr kam es auf der B 49 zu einem schweren Verkehrsunfall. Dort hatte ein PKW trotz Gegenverkehr überholt. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß. Dabei wurden beide Fahrer eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Eine Beifahrerin erlitt ebenfalls schwere Verletzungen.

Fotos: Ralf Steube

Neuhäusel. Am Montagabend, den 9. Januar ereignete sich auf dem Steilstück der B 49 „Großer Herrgott“ ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 63-jähriger PKW-Fahrer aus der Verbandsgemeinde Nastätten/Rhein-Lahn-Kreis hatte talwärts in Richtung Montabaur fahrend einen anderen PKW überholt und war frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert. Zuvor hatte der Unfallverursacher bereits mehrfach zum Überholen angesetzt, die Versuche dann aber immer wieder abgebrochen.

Als er letztendlich sein Vorhaben in die Tat umsetzte, konnten zwei entgegenkommende PKWs noch nach rechts über den unbefestigten Fahrbahnrand ausweichen und so einen Zusammenstoß vermeiden. Letzteres gelang einem 60-jährigeren PKW-Fahrer aus der Verbandsgemeinde Bad Ems/Rhein-Lahn-Kreis unglücklicherweise nicht mehr und es kam zu dem folgenschweren Verkehrsunfall. Er und seine Ehefrau zogen sich ebenso wie der Unfallverursacher schwere, nach derzeitigem Informationsstand aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen zu.



Die Unfallbeteiligten wurden nach Bergung aus den Fahrzeugen und Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Neben der Polizei waren die Straßenmeisterei Montabaur, 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Montabaur, Horressen und Neuhäusel sowie drei Notärzte und acht Rettungssanitäter im Einsatz. Nach dem Säubern der Fahrbahn und dem Abschleppen der Unfallfahrzeuge konnte der Verkehr erst ab 20:30 Uhr wieder frei fließen. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Polizei Montabaur fest, dass der Unfallverursacher trotz winterlicher Bedingungen (Schneefall) mit Sommerbereifung unterwegs war.

Die Polizei Montabaur sucht als Zeugen derzeit noch den Fahrer, der unmittelbar vor der Kollision von dem späteren Unfallverursacher überholt wurde. Hinweise werden erbeten bei der PI Montabaur unter der Telefonnummer 02602/9226-0 oder per E-Mail (pimontabaur@polizei.rlp.de). (woti)




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