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Nachricht vom 06.07.2017    

Unwetter - zahlreiche Einsätze und überschwemmte Straßen

Am Donnerstag-Nachmittag, dem 6. Juli, zog eine Wetterfront über den Westerwald. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) hatte das Gewitter die Stärke 3 von 4. Es verursachte Chaos mit umgeknickten Bäumen und überfluteten Straßen. Feuerwehren und Polizei waren vielerorts im Einsatz.

Foto und Video: Uwe Schumann

Montabaur. Am Donnertag gegen 16.30 Uhr sorgte ein Unwetter für Chaos in Montabaur. Zahlreiche Straßen wurden überschwemmt, da die Kanalisation die Wassermengen nicht mehr abführen konnte. Bäume sind umgeknickt und lagen auf der Straße. Ein Baum beschädigte ein Fahrzeug erheblich.

Im Industriegebiet "Alter Galgen" wurde in der Nähe eines Baumarktes die Straße überflutet und stand bis zu 50 Zentimeter unter Wasser. Mutige Autofahrer versuchten dennoch diese große Pfütze zu passieren. Dazu kam, dass das Wasser aus den Gullydeckeln herausgedrückt wurde. Ebenso wurden auch in anderen Teilen der Stadt viele Straßen und Keller überschwemmt. Bei einem SB Markt in Industriegebiet Heiligenroth brach Wasser ein. Die Feuerwehr musste die Wassermassen aus dem Gebäude pumpen.

Ein großer Baum knickte in der Eschelbacher Straße um und stürzte auf einen Kleinwagen. Am Auto wurde die Heckscheibe zertrümmert. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle mit der Polizei ab. Der Baum wurde mit einer Kettensäge zersägt und von der Fahrbahn geräumt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Ein Fahrzeug kam auf der Margerotenstraße Richtung Eschelbach von der Straße ab und drohte einen Hang herunterzustürzen. Nach ersten Informationen wurde bei beiden Unfällen niemand verletzt.



Ebenso wurden zahlreiche Bäume auf der L 313 Richtung Dernbach umgeknickt und lagen auf der Straße. Autofahrer räumten diese noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr beiseite. Die Landstraße war dennoch durch kleinere Zweige und Laub erheblich verschmutzt.

Das Durchfahren der "Wasserlöcher" und der verschmutzten Fahrbahn birgt erhebliche Gefahren. Die Wassertiefe lässt sich schwer einschätzen. Es ist meist auch unbekannt, ob noch andere Gegenstände im Wasser liegen, die das Fahrzeug beschädigen könnten. Bleibt man im Wasser stecken, kann Wasser in den Motor gelangen - Ein kapitaler Motorschaden kann dann selten ausgeschlossen werden. Baumreste und Steine auf der Straße können sich beim Durchfahren in die Reifen bohren. (Uwe Schumann)

Video vom Unwetter in Montabaur






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