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Nachricht vom 03.10.2017    

Ein Festtag für den SV Salz

Wenn Idealismus, Engagement und ein harmonierendes Führungspersonal auf der einen Seite, sowie Geldgeber, Spender und Sponsoren aufeinander treffen, dann kann etwas entstehen. Das hat man beim SV Salz bewiesen. Schon in der Vergangenheit. Nun wurde das Kunstrasen-Kleinspielfeld offiziell übergeben.

Die symbolische Schlüsselübergabe an den Vorsitzenden Marco Herzmann, vorne 2.v.l. durch Ralf Esser (links); im Beisein von FRV-Präsident Walter Desch und Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder (ganz rechts). Fotos: Willi Simon

Salz. Die Zielsetzung lautete: Schaffung eines Kunstrasen- Kleinspielfeldes, um unter anderem zwölf Jugendmannschaften mit 200 Jugendfußballern Spiel- und Trainingsmöglichkeiten zu bieten. Dazu kommen drei Seniorenteams, die Alten Herren sowie, neu dabei, ein Frauenmannschaft.

Beim rührigen Vorstand des SV Salz wurden schnell die Weichen gestellt. Ob Kommune, als Platzeigentümer, Fußballverband Rheinland als Ratgeber, Gewinnung von Sponsoren oder Spendenaufrufe. Alles griff ineinander. Was daraus wurde, stellte der Verein bei der Einweihung der Öffentlichkeit vor. Als quasi Ouvertüre wartete der einheimische Musikverein Edelweiß Salz unter Leitung von Stefan Leitung mit flotten Weisen auf.

Der SV-Vorsitzende Marco Herzmann begrüßte dazu unter anderen den FVR-Präsidenten Walter Desch, den Geschäftsführer der Stiftung „Fußball hilft“ Lars Maylandt, Ortsbürgermeister Reiner Malm und Verbandsbürgermeister Klaus Lütkefedder, Vertreter des ausführenden Unternehmens sowie Vorstandsmitglied Dr. Ralph Kölbach von der Westerwald Bank. Der Fußballkreis Westerwald/Sieg war mit Staffelleiter Wolfgang Hörter und Pressewart Willi Simon vertreten.

In einem Powerpoint-Vortrag wurde die „Geschichte“ der Gestaltung des Kunstrasen-Kleinspielfeldes erzählt, von der Idee bis zur Fertigstellung. Anschließend kamen die Gäste zu Wort. Wie ein „roter Faden“ zog sich ein allgemeines Lob für den SV Salz und sein Engagement und ein „hochprofessionelles Führungspersonal“ (Walter Desch) durch die Statements. Die Entwicklung des Kunstrasen-Kleinspielfeldes erläuterte Firmenchef Ralf Esser (Funtec Sports GmbH) und stellte fest, „dass der SV Salz gemeinsam mit dem FC Bayern München das modernste Objekt bekommen habe, was es zur Zeit gäbe“. Mit dem Hinweis „Das ist Gemeinschaft“ erläuterte Dr. Kölbach das Crowdfunding der Westerwald Bank. Für jede zur Verfügung gestellte Spende legte die Bank 5 Euro obendrauf.



Unzählige Arbeitsstunden wurden von engagierten Vereins- und Vorstandsmitgliedern als Eigenleistung erbracht. Hinzu kamen die Erweiterung der Flutlichtanlage sowie die Zuwegung zum neuen Sportfeld.

Wie kann man die Finanzierung stemmen? Zuschüsse gab es auch. Die Stiftung „Fußball hilft“ stellte in Verbindung mit dem Unternehmen mpa public solutions gmbh. 20.000 Euro zur Verfügung. Die gleiche Summe kam aus dem Bolzplatzprogramm des Landes Rheinland-Pfalz. Auch die Kommunalpolitiker gaben Stellungnahmen ab.

Danach wurde „zur Tat geschritten“, sprich offizielle Übergabe des 20x 40 Meter großen Kunstrasen-Spielfeldes. Von Fackeln erleuchtet ging der Weg zum Sportfeld. Die Westerwald Bank überreichte einen 3.000-Euro Spendenscheck und Wolfgang Hörter vom Fußballkreis Westerwald/Sieg einen Fußball, der gleich im Anschluss zum Einsatz kam. Dann der große Moment: Nach einleitenden Worten von Ralf Esser durchschnitten zwei Fußballerinnen das rot-weiße Band. Das Kunstrasen-Kleinspielfeld in Salz war seiner Bestimmung übergeben. Danach rollte der Ball. Jugendspieler begannen, danach fand der Auftritt der „Legends of FSG“ statt.
Willi Simon


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