Werbung

Nachricht vom 23.10.2017    

Hohe Auszeichnung für Siegener Wirtschaftsinformatiker

Die Gesellschaft für Operations Research ehrte Professor Erwin Pesch (Wirtschaftsinformatiker) von der Universität Siegen für sein Lebenswerk. Der Preis wurde zum 15. Mal jeweils im Wechsel an einen Mathematiker / Informatiker oder an einen Wirtschaftswissenschaftler verliehen und wird traditionell von der Industrie gesponsert.

Laudator Prof. Letmathe, Preisträger Prof. Pesch und Prof. Inderfurth (Vorsitzender der Jury) (v.l.) Foto: Bernd Wannenmacher

Siegen. Professor Dr. Erwin Pesch vom Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Uni Siegen ist mit dem wichtigsten Preis ausgezeichnet, den die Gesellschaft für Operations Research (GOR) zu vergeben hat. Peschs Forschung legt die Basis, um Logistik, Produktion und Prozesse in Unternehmen zu optimieren: Eine von ihm mitentwickelte Software wird an etwa 25 Flughäfen weltweit eingesetzt, von London bis Bangkok. Mit ihr können ankommende und abgehende Flugzeuge optimal den freien Gates zugeordnet werden. Mit seiner Forschung optimierte Pesch die Einsatzpläne von Rettungsdiensten genauso wie die Produktionsplanung des heimischen Unternehmens EJOT.

Jedes zweite Jahr wird eine Person für die „herausragenden wissenschaftlichen Leitungen und die persönlichen Verdienste um die Weiterentwicklung des Operations Research“ – einem interdisziplinären Gebiet zwischen Mathematik, Informatik, und Betriebswirtschaft – geehrt. Der Preis würdigt das Gesamtwerk der Person. Die Laudatio hielt ein Freund und ehemaliger Kollege von Pesch, Professor Dr. Peter Letmathe.

Prof. Pesch forscht und lehrt seit 2001 an der Uni Siegen. Zuvor war er über 7 Jahre Professor an der Universität Bonn und 5 Jahre Assistant Professor an der Universität Maastricht in den Niederlanden. Darüber hinaus leitet der das Center for Advanced Studies in Management an der HHL Leipzig, an die ihn der derzeitige nordrheinwestfälische Wirtschaftsminister Prof. Pinkwart berief. „Der Wissenstransfer anspruchsvoller Theorie aus den Universitäten in die konkrete Anwendung ist eine ganz zentrale Aufgabe zur Sicherung der weltweiten Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Pesch, „und in der Zeit von Industrie 4.0 erfordern komplexe Planungs- und Entscheidungsaufgaben den Einsatz des gesamten theoretischen Werkzeugs zu deren Lösung.“



Der Preis wurde zum 15. Mal jeweils im Wechsel an einen Mathematiker / Informatiker oder an einen Wirtschaftswissenschaftler verliehen und wird traditionell von der Industrie gesponsert. 2012 hatte Pesch bereits den Kopernikuspreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für herausragende deutsch-polnische Kooperationsarbeit erhalten.

--
PM Universität Siegen


Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Aktualisiert: Kienle tot – Händler aus Mülheim-Kärlich deckte Skandal auf

Die aktuelle Episode des Podcasts „Verbrechen von nebenan“ rückt einen der spektakulärsten Oldtimer-Skandale ...

Neues Wohnprojekt in Montabaur: Barrierefreie Wohnungen entstehen

In der Hospitalstraße in Montabaur wird ein neues Bauprojekt realisiert, das dringend benötigten Wohnraum ...

Erneut Weltkriegsbombe an der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz entdeckt

Bei Bauarbeiten an der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz wurde erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ...

Niederelbert: Baugebiet "Im Herberg II" erfolgreich erschlossen

Die Erschließung des Neubaugebiets "Im Herberg II" in Niederelbert ist abgeschlossen. Auf 45 neuen Bauplätzen ...

Tafel Koblenz: Wefelscheid lobt Engagement und schlägt Integrationsprojekt vor

Bei einem Besuch der Tafel Koblenz informierte sich der Landtagsabgeordnete Stephan Wefelscheid über ...

Themenvorschläge, Hinweise, Wünsche: Was möchten Sie bei den Kurieren lesen?

In unserer Region - Ihrer Heimat! - passieren oft Dinge, von denen wir als Redaktion nicht zwangsläufig ...

Weitere Artikel


Street-Food-Festival Westerburg kam gut an

Hunger war Antrieb für viele Besucher des „2. Street-Food-Festival“ den Rathausplatz in Westerburg zu ...

Montabaur bot ein Kneipenfestival der Superlative

Seit drei Jahren lockt das Festival hunderte von Besucher in die Kreisstadt und füllt die teilnehmenden ...

Neue Trikots für den SV Salz

Zur Einweihung seines neuen Rollrasenplatzes bekam der SV Salz ein besonderes Geschenk: Süwag-Standortleiter ...

Noch drei Teilnehmer für Erwachsenen-Schwimmkurs gesucht

Viele Erwachsene hatten in der Vergangenheit nicht die Chance oder einfach nicht die Zeit Schwimmen zu ...

Lesetipp: Klimaspuren der Bäume

Burghart Schmidt und Wolfgang Gruhle analysieren in einer umfassend belegten Arbeit die Strahlungsschwankungen ...

Randalierer beschädigten Sportplatz in Kirburg

Kostspielige Sachbeschädigung verübten unbekannte Vandalen, die vermutlich mit einem Fahrzeug auf dem ...

Werbung