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Nachricht vom 13.11.2017    

30 Jahre erfolgreicher Schwalbenschutz durch NABU Hundsangen

Im nächsten Jahr kann die Nabu-Gruppe Hundsangen auf 30 Jahre Naturschutz zurückblicken. Ein Zeitraum in dem noch nie Mitglieder für ihr Engagement geehrt wurden. Um nun gleich drei Gruppen für ihr Engagement zu danken und dies durch Ehrungen kenntlich zu machen, wurde in die Ollmerschhalle eingeladen.

Geehrte Naturschützer. Fotos: Klaus-Dieter Häring

Hundsangen. Hier wurden die vielen Gäste durch den Vorsitzenden der Nabu-Ortsgruppe Peter Fasel begrüßt, der gleichzeitig einen kurzen Rückblick über die Aktivitäten machte. „Eine Zeit die nur mit dem Engagement von unzähligen, freiwilligen Helferinnen und Helfer geschafft wurde“, so Peter Fasel in seiner Begrüßung, in die er auch vom Vorstand der Will und Liselott Masgeik-Stiftung Manfred Braun und Hella Weigand einschloss.

Im Mittelpunkt stand an diesem Abend, neben den Ehrungen, ein umfangreicher und informativer Bericht über die Entwicklung der Schwalben- und Mauerseglerbestände in der Verbandsgemeinde Wallmerod. Diplom-Biologe Philipp Schiefenhövel hatte bei der Entwicklung dieser Aufzeichnung das Glück, auf Zahlen zurückgreifen zu können, die Marcel Weidenfeller für ein Schulprojekt 1987 sammelte. „Dieses Projekt haben wird dann in einem gemeinsamen Gespräch 2008 wieder aufleben lassen“ so Philipp Schiefenhövel. Seit dieser Zeit werden der Bestand und das Verhalten der beiden im heimischen Raum vertretenen Schwalbenarten erfasst. In der Verbandsgemeinde Wallmerod wurden demnach im Jahr 2017 in der Verbandsgemeinde 521 Mehlschwalbennester, 292 Rauchschwalbennester und 67 Nester der Mauersegler registriert. Auch die Verteilung auf die einzelnen Gemeinden der Verbandsgemeinde wurde dokumentiert. Hierbei zeigte sich, dass in den Gemeinden in denen noch Landwirtschaft betrieben wird, auch die Population der Schwalbenarten noch vorhanden ist.

Um nun den Hausbesitzern zu danken, die an ihren Häusern oder Scheunen den Schwalbenarten die Möglichkeit bieten ihre Nester zu bauen oder aber Kunstnester anzubringen, wurden diese Personen mit Urkunden und einer Plakette gedankt, die an die Häuser angebracht werden kann. Aber auch anwesenden Landwirten wurde ausdrücklich Dank ausgesprochen, die mit ihren landwirtschaftlichen Gebäuden einen wesentlichen Anteil am Schwalbenbestand haben. Die Auszeichnungen gingen an Joachim Ickenroth aus Sainerholz, Alfred Daubach (Niedererbach, Monika Arnold (Dreikirchen), Emanuel Munsch (Bilkheim), Evelin Prädelt (Elbingen), Werner Holzbach (Herschbach), Rainer Wörsdörfer (Herschbach), Familie Miltenberger (Kuhnhöfen), Richard Kremer (Molsberg), Josef Müller (Niederahr), Dieter Seibold (Obererbach), Bruno Schneider (Obererbach), Hans-Josef Weyand (Wallmerod), Leo und Susanne Müller (Wallmerod), Christoph Müller (Dreikirchen), Peter Konrath (Steinefrenz), Marie-Luise Gammella (Wallmerod), Manfred Stein (Wallmerod), Familien Scherer, Modigell, Rotweile (Arzbach), Stephanie Kübler (Weroth), Familie Rausch (Weroth) und Heribert Metternich (Arnshöfen).



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Weiter wurden Familien und Personen geehrt, die sich für den naturnahen Garten einsetzen. Hierbei handelt es sich um ein Projekt, das von der Nabu-Ortsgruppe ins Leben gerufen wurde. Die Auszeichnungen wurden durch Susanne Piwecki übergeben die als Naturplanerin einen kurzen Vortrag über das Thema „Vielfalt sorgt für Vielfalt“ hielt. Die Auszeichnungen gingen an Susanne Piwecki (Hadamar-Oberzeuzheim), Susanne und Leo Müller (Wallmerod), Marisa Schlimm (Wilsenroth), Marcel Weidenfeller (Hundsangen) und Manuela Schäfer aus Flacht. Die letzte Ehrung wurde an diesem Abend an die Kirchengemeinde Hundsangen überreicht. Sie bekamen für den Lebensraum St. Goar-Kirche die Auszeichnung „Lebensraum Kirchturm“. Im Kirchturm von Hundsangen sind unter anderem Dohlen, Wanderfalken und auch Schleiereulen zu finden. kdh



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