Häusliche Pflege ist Thema von Prof. Dr. Edmunds
Mit der häuslichen Pflege übernehmen Angehörige eine schwere Last. Da sie sich von der Politik oft im Stich gelassen fühlen, sind viele Familien gezwungen, Pflegekräfte aus Ost- und Mitteleuropa einzustellen. Doch die Arbeit der sogenannten „Live-Ins“, die rund um die Uhr in privaten Haushalten von Pflegebedürftigen leben, findet oft unter menschenunwürdigen Bedingungen statt.

Was muss passieren, damit die damit verbundenen Probleme endlich gelöst werden können? Darüber wird er am Dienstag, 5. Dezember um 18 Uhr im Seniorenzentrum Ignatius-Lötschert-Haus in Horbach informiert und diskutiert. Referent ist Prof. Dr. Bernhard Emunds.
Diesen ganz speziellen Pflegenotstand hat Prof. Emunds untersucht und dazu das bundesweit beachtete Buch „Damit es Oma gutgeht – Pflege-Ausbeutung in den eigenen vier Wänden“ geschrieben. Der Referent ist Leiter des Oswald von Nell-Breuning-Instituts in Frankfurt und Professor für Christliche Gesellschaftsethik. In seinem Buch schildert der Professor das ganze Ausmaß dieses verschwiegenen Problems und fordert ein grundlegendes Umdenken in Gesellschaft und Politik. Nach dem Vortrag mit Lesung aus dem Buch sind Fragen möglich und eine Diskussion schließt sich an.
Gemeinsam laden dazu ein der Förderverein des Horbacher Seniorenzentrums, der VdK-Ortsverband Buchfinkenland/Gelbachhöhen und das Forum Soziale Gerechtigkeit. Alle Interessenten sind dazu herzlich im Gesellschaftsraum des Ignatius-Lötschert-Hauses willkommen. Der Eintritt ist frei. Info gerne unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.
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