Werbung

Nachricht vom 06.12.2017    

Dankbarkeit sei Dank: So hält Weihnachten das Herz gesund

Weihnachten tut dem Herzen gut. Was wie eine Floskel klingt, ist tatsächlich wissenschaftlich belegt. Hintergrund ist nicht das Fest an sich, sondern die Haltung, die Menschen zu Weihnachten einnehmen. Sie fördert die Herzgesundheit, wie sich aus zwei Studien aus den USA ableiten lässt.

Foto: CC0 Creative Commons, pixabay.com

Region. Im Fokus der Studien steht das Konzept der Dankbarkeit. Wer eine dankbare Haltung dem Leben gegenüber einnimmt und es als Geschenk wahrnimmt, hat viele Vorteile, sagt Robert Emmons. Der Professor für Psychologie an der Universität von Davis in Kalifornien hat eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich mit den Effekten einer dankbaren Lebenshaltung beschäftigt.


Viele Gelegenheiten, dankbar zu sein

Weihnachten ist die beste Gelegenheit, sich in Dankbarkeit zu üben. Ob beim Festessen mit der Familie, beim geselligen Zusammensein am Tannenbaum oder während der Bescherung: An Weihnachten geben wir etwas und nehmen etwas an. Wer sich das bewusst macht, wird automatisch ein Gefühlt von Dankbarkeit empfinden. Der Effekt zeigt sich unmittelbar: Abgesehen von kleinen Zankereien innerhalb der Familie, die völlig normal sind, fühlen sich die meisten Menschen an Weihnachten einfach glücklich.

Eine dankbare Einstellung wirke sich in vielerlei Hinsicht positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus, erklärt Professor Emmons: „Sie atmet im wahrsten Sinne des Wortes neues Leben in uns ein, gibt uns Energie und neue Frische.“ Ausschlaggebend für langfristige Effekte sei jedoch, dass diese dankbare Haltung möglichst regelmäßig eingenommen werde.

Positive Lebenseinstellung stärkt das Herz

Am Abend in sich zu gehen, um über die schönen Momente des Tages nachzusinnen und sie in ein Tagebuch zu schreiben, hält nicht nur psychisch gesund. Wie eine Studie aus dem vergangenen Jahr zeigt, wirkt sich eine positive Lebenseinstellung auch positiv auf eine Herzschwäche aus. So fanden Psychosomatiker heraus, dass Herzschwäche-Patienten, die regelmäßig ihre Dankbarkeit zu Papier bringen, deutlich bessere Biomarker aufweisen – was wiederum das Sterberisiko senkt.



Dass psychische Gesundheit und Herzgesundheit zusammenhängen, haben bereits mehrere Studien gezeigt, unter anderem eine aktuelle Studie von Forschern aus München. Wer an Herzschwäche leidet, sollte neben einem gesunden Lebensstil auch seine mentale Gesundheit pflegen. Zudem stehen den Betroffenen wirksame medikamentöse Behandlungsmethoden zur Verfügung. Neu ist die Wirkstoffkombination Sacubitril-Valsartan. Laut Studien senkt Sacubitril-Valsartan die durch Herzinsuffizienz bedingte Sterblichkeitsrate im Vergleich zu bisherigen Therapien um 20 Prozent und die Zahl der Klinikaufenthalte um 21 Prozent.




Lesen Sie gerne und oft unsere Artikel? Dann helfen Sie uns und unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit im Westerwaldkreis mit einer einmaligen Spende über PayPal oder einem monatlichen Unterstützer-Abo über unseren Partner Steady. Nur durch Ihre Mithilfe können wir weiterhin eine ausgiebige Berichterstattung garantieren. Vielen Dank! Mehr Infos.



Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Stromabschaltung in Nister, Nistertal und Unnau

Am Sonntag, 13. April, wird in den Orten Nister, Nistertal und Unnau im Ortsteil Korb das Stromnetz gewartet. ...

Waldbrand in Nauroth: Schnelles Eingreifen verhindert weitere Ausbreitung des Feuers

Am Freitagnachmittag (4. April) kam es am Ortsrand von Nauroth zu einem Bodenfeuer, das sich aufgrund ...

Geschicklichkeitsturnier der Kreisjugendfeuerwehr Westerwald begeistert Wallmerod

Am Samstag (29. März) und Sonntag (30. März) fand in Wallmerod ein beeindruckendes Geschicklichkeitsturnier ...

Warnung vor Fake-Bußgeldbescheiden vom Kraftfahrt-Bundesamt

Mit dieser persönlichen Warnung möchte unser Redakteur Wolfgang Rabsch auf eine besonders perfide Masche ...

Hachenburg plant klimaneutrale Zukunft bis 2040

Die Verbandsgemeinde Hachenburg hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt. Mit der Fortschreibung ihres ...

Musikalischer Frühling im Westerwald: Serenaden-Konzert in Rennerod

Am Sonntag, 6. April, wird die Westerwaldhalle in Rennerod zum Schauplatz eines besonderen musikalischen ...

Weitere Artikel


Feuerwehr Ransbach-Baumbach referierte bei Schweizer Fachtagung

Der Großbrand eines Reifenlagers im Juni dieses Jahres forderte über Tage hinweg den unermüdlichen Einsatz ...

Ausbau der Gartenstraße in Caan

Am 20. November trafen sich in Caan die Bauingenieure, um die Grundlagen für den Ausbau der Gartenstraße ...

Hachenburg bleibt schönste Stadt im Westerwald

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich die mittelalterliche Stadt Hachenburg zu einem Juwel entwickelt ...

Transparenz über Bildungsangebote im Kreis verbessern

Der Westerwaldkreis hat am 15. November eine Kooperationsvereinbarung mit der Transferagentur Rheinland-Pfalz ...

Viele „Wäller“ beschäftigten sich mit der wachsenden Ungleichheit

Die soziale und gesellschaftliche Ungleichheit hat in unserem Land und damit auch im Westerwald seit ...

Benefizkonzert "Gipsy Christmas"

Benefizkonzert zugunsten des Hospiz St. Thomas: „Gipsy Christmas“ mit Django Reinhardt und seinen Musikern ...

Werbung