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Nachricht vom 14.05.2018    

Erfolgreiche Prüflinge der Katharina Kasper Akademie

Geschafft! Sieben Absolventinnen und Absolventen der Katharina Kasper Akademie haben die Prüfung zum „Qualitätsmanagementbeauftragten im Gesundheits- und Sozialwesen“ erfolgreich abgeschlossen. Zwei weitere Absolventinnen und Absolventen dürfen sich nun „Pflegedienstleitung im ambulanten Dienst“ und elf „Praxisanleiter im Gesundheitswesen und der Altenpflege“ nennen.

Erfolgreiche Prüflinge. Fotos: pr

Dernbach/Westerwald. Die Teilnehmer arbeiten unter anderem in Krankenhäusern, stationären und ambulanten Einrichtungen der Kurz-, Tages- und Langzeitpflege sowie in stationären und ambulanten Hospizen, wo sie ihre Kenntnisse nun vertieft einbringen können, um Patienten, Gäste und Angehörige bestmöglich zu begleiten. Dabei sind sie sowohl in der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper tätig, zu der auch die Katharina Kasper Akademie gehört, als auch in externen Einrichtungen.

„Durch den konsekutiven Aufbau von Modulen und sich ergänzenden Inhalten ist es bei uns möglich, einige Weiterbildungen verkürzt anzugehen. Diese Möglichkeit kam auch einem der diesjährigen Teilnehmer zugute, der im letzten Jahr die Weiterbildung zum Qualitätsbeauftragten erfolgreich abgeschlossen hat und die Weiterbildung zum Qualitätsmanagementbeauftragten nun verkürzt angehen konnte“, erklärt Gabriele Heinrich, Bildungsmanagerin der Katharina Kasper Akademie. Knapper werdende Ressourcen und gestiegene Anforderungen im Gesundheitswesen sowie ein größeres Kundenbewusstsein von Patienten, Bewohnern und Angehörigen machen ein effizientes Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen heute unabdingbar. „Die Qualitätssicherung in der Patienten- beziehungsweise Bewohnerversorgung wird außerdem durch gesetzliche Vorgaben gefordert“, erklärt Heinrich. „ Einrichtungen im Gesundheitswesen müssen sich vermehrt internen und externen Qualitätsprüfungen stellen“, beschreibt sie die aktuelle Entwicklung.

Die Leitung eines ambulanten Pflegedienstes ist ebenfalls eine große Herausforderung und verlangt ein hohes Maß an vernetztem Denken im Arbeitsfeld. Neben pflegefachlichen Kenntnissen gewinnt unternehmerisches und betriebswirtschaftliches Wissen sowie die Befähigung zu Führungsvermögen zunehmend an Bedeutung. „Die Prüfungen in dieser Weiterbildung waren sehr spannend. Ein Teilnehmer hat eine neuartige systematische Befragung von Mitarbeitern und eine eigene Evaluation mit Anlehnung an Personalentwicklungspotentiale erstellt, die nun in seiner Einrichtung genutzt werden kann“, berichtet Gabriele Heinrich über den Prüfungstag.



Eine Einrichtung lebt von gut qualifizierten und engagierten Mitarbeitern. Von jeher genießt demzufolge die Ausbildung der Kranken- und Altenpflegeschüler sowie die Einarbeitung neuer Mitarbeiter einen hohen Stellenwert. Gerade im Hinblick auf den Fachkräftemangel in der Pflege ist diese Aufgabe nicht zu unterschätzen. „Die Gruppe der Praxisanleiter war eine sehr kreative und wissbegierige Gruppe“, erinnert sich die Bildungsmanagerin und nennt eine weitere Besonderheit: „Außerdem ist dies eine der ersten Gruppen, die ihre staatliche Anerkennung nun von der Pflegekammer Rheinland-Pfalz erhält. Die Anerkennung ist natürlich trotzdem bundesweit gültig.“

Nach den Prüfungen trennen sich die Wege der Teilnehmer erst einmal, bis sie sich im nächsten Jahr zu einer von der Katharina Kasper Akademie geplanten Jahresfeier wieder sehen.


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