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Nachricht vom 13.09.2018    

Westerwälder Tourismustag: Fachvorträge und Mitmachaktionen

Es wird ein informativer und abwechslungsreicher Nachmittag am 19. September: Dann findet in der Westerwald Brauerei in Hachenburg der 3. Westerwälder Tourismustag statt, der dieses Jahr erstmalig auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Der Eintritt ist frei. Ein Highlight sind die kostenfreien Mitmachaktionen, bei denen die Besucher auch selbst aktiv werden können. Um sich über bestimmte Themen näher zu informieren, haben die Besucher die Auswahl zwischen zahlreichen Fachvorträgen.

Beim Pressegespräch zum Tourismustag und zur Tourismusstudie: (von links) Achim Hallerbach (Landrat Kreis Neuwied), Jens Geimer (Geschäftsführer Westerwald-Brauerei), Julicka Müller (Westerwald-Brauerei), Michael Lieber (Landrat Kreis Altenkirchen), Christoph Hoopmann (Geschäftsführer Westerwald Touristik-Service), Michael Jodlauk (Wirtschaftsförderung Montabaur), Achim Schwickert (Landrat Westerwaldkreis), Klaus Strüder (Westerwald-Brauerei), Maja Büttner und Anne-Carin Ebel (Westerwald Touristik-Service). (Foto: Tim Moldenhauer)

Hachenburg. Am 19. September findet in der Westerwald Brauerei in Hachenburg der 3. Westerwälder Tourismustag statt, welcher dieses Jahr erstmalig auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Der Eintritt ist frei und der Tourismustag ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Rund um die Themen Freizeit, Kultur und Genuss im Westerwald stellen zahlreiche Aussteller ihre Angebote vor. Ein Highlight sind die kostenfreien Mitmachaktionen, bei denen die Besucher auch selbst aktiv werden können. Hier werden beispielsweise Bogenschießen, Segwayfahren, E-Bike-Probefahrten oder auch zwei Brauerei-Führungen angeboten.

Um sich über bestimmte Themen näher zu informieren, haben die Besucher die Auswahl zwischen zahlreichen Fachvorträgen, wie zum Beispiel „Die zunehmende Bedeutung des Online-Vertriebs“, „Selbst-Marketing“, „ServiceQualität Deutschland“ oder „aktuelle Themen in der Gastronomie“. Ziel des 3. Westerwälder Tourismustages soll es sein, gastronomische und touristische Akteure der Region in Kontakt zu bringen und den Besuchern viele interessante Themen und Angebote rund um den Westerwald näher zu bringen.

Studie zum Wirtschaftsfaktor Tourismus
In einem Pressegespräch gaben die Veranstalter einen Ausblick auf die Veranstaltung. Außerdem ging es dabei um die „Wirtschaftsfaktor Tourismus für die Region Westerwald 2017“, die die DWIF-Consulting GmbH erarbeitet hat. Ziel der Studie ist die Ermittlung der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus für die Region. Die Durchführung der Studie erfolgte im Auftrag des Westerwald Touristik-Service. Im Kalenderjahr 2017 fanden demnach im Westerwald rund 2,7 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben statt. Des Weiteren ergibt sich ein Volumen von rund 21 Mio. Tagesbesuchern. Der Tagestourismus ist damit das mit Abstand wichtigste touristische Marktsegment für den Westerwald.

Insgesamt wird durch den Tourismus im Westerwald mit rund 25,9 Mio. Aufenthaltstagen ein Bruttoumsatz in Höhe von 696,4 Mio. Euro generiert (Vergleich Studie 2011: 21,8 Mio. Aufenthaltstage, 526,2 Mio. Euro Bruttoumsatz). Dabei ist der Tagestourismus insgesamt als stärkster Wirtschaftsfaktor auszumachen. 20,5 Millionen Tagesgäste sorgen für Umsätze in Höhe von 455,1 Mio. Euro. Auch die gewerblichen Beherbergungsbetriebe im Westerwald tragen mit knapp 18 Prozent der Umsätze entscheidend zur ökonomischen Bedeutung des Tourismus bei.



Wichtiger Wirtschaftsfaktor
Als direkte Profiteure vom Tourismus gelten im Westerwald drei Wirtschaftszweige: Gastgewerbe (Ausgaben in der Unterkunft, Verpflegung in der Gastronomie), Einzelhandel (Lebensmitteleinkäufe; Einläufe sonstiger Waren) und Dienstleistungen (Ausgaben für Unterhaltung/Freizeit/Sport, lokale Transportmittel, sonstige Dienstleistungen). Im Westerwald kommt der Großteil der Umsätze dem Einzelhandel zu Gute (322,5 Mio. Euro). Kaum weniger profitieren auch die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe (272,6 Mio. Euro). Der Umsatzanteil für die Dienstleistungen fällt mit 14,6 Prozent deutlich geringer aus. Der touristisch induzierte Einkommensbetrag in Höhe von 303,6 Mio. Euro (ergibt sich aus 1. und 2. Umsatzstufe) entspricht einem Äquivalent von rund 11.220 Personen, die durch den Tourismus ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Das Steueraufkommen aus dem Tourismus im Westerwald für Bund, Länder und Kommunen beträgt insgesamt 64 Mio. Euro. Hierhin sind die anteilige Mehrwertsteuer und Einkommensteuer enthalten. Hinzuzurechnen sind zusätzliche kommunale Steuern wie Kurtaxe, Grundsteuer, Zweitwohnsteuer und Tourismusabgabe. Alles in allem kann man sagen, dass sich das Tourismus-Engagement für einen Ort in jedem Fall lohnt. Nicht nur, dass es sich positiv auf die finanzielle Lage der einzelnen Branchen auswirkt, sondern es steigert auch die Zufriedenheit und Lebensqualität der Gäste und Einwohner. (PM)


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