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Nachricht vom 15.11.2018    

Nacht der Medizin im Herz-Jesu Krankenhaus in Dernbach

Das Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach hatte wirklich allen Grund, in Feierstimmung zu sein: Mit einer kleinen Einweihungsfeier wurde die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts festlich begangen. Im Rahmen der umfangreichen baulichen Maßnahmen wurden zwei weitere, von insgesamt vier OP-Sälen, sowie der Sterilgutflur, komplett modernisiert.

Impressionen des Abends. Fotos: wear

Dernbach. Die Krankenhausleitung verband die Eröffnungsfeier gleichzeitig mit einer „Nacht der Medizin“, bei der die Besucher nicht nur die neuen OP-Säle besichtigen konnten, sondern bei Kurzchecks durch Ultraschall ihre Schilddrüse, die Bauchschlagader, und Halsschlagader untersuchen lassen konnten. Weiterhin konnten die Besucher sich auf Herzinfarkt- und Diabetesrisiko checken lassen. Stark frequentiert waren auch die Wiederbelebungsübungen an einem Dummy, um das Handeln bei einem Notfall zu simulieren. Großes Interesse rief ebenfalls die Bauch-OP an einem Dummy in einem der neuen OP-Säle hervor. Doch zunächst zum offiziellen Festprogramm, mit dem der Startschuss zur „Nacht der Medizin“ gegeben wurde.

Elisabeth Disteldorf, die Geschäftsführerin der Katharina Kasper ViaSalus GmbH, konnte sich über viele Ehrengäste und interessierte Bürger in der vollbesetzten Cafeteria des Krankenhauses erfreuen. Elisabeth Disteldorf war natürlich voller Stolz, Zufriedenheit und Dankbarkeit, als sie sich für die Förderung von 11,2 Millionen Euro vom Land Rheinland-Pfalz, bei einem Gesamtvolumen von 12,5 Millionen Euro, bei Staatssekretär Dr. Wilhelm bedankte. In ihrem Dank schloss sie die bauausführenden Unternehmen und die gesamte Belegschaft des Krankenhauses mit ein. Sie schilderte in einem kurzen Exkurs die Entwicklung des Herz-Jesu-Krankenhauses seit der Gründung im Juli 1904.

1904 waren es noch 48 Patienten, die stationär aufgenommen werden konnten. Die rasante Entwicklung im Gesundheitswesen ist auch daran abzulesen, dass aktuell rund 11.000 Patienten stationär im Herz-Jesu Krankenhaus behandelt werden und über 50.000 Menschen zur ambulanten Behandlung pro Jahr nach Dernbach kommen. Nach Elisabeth Disteldorf sprach Staatssekretär Dr. Wilhelm, der die Glückwünsche von Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler überbrachte. Dr. Wilhelm kam aber nicht mit leeren Händen nach Dernbach, denn er konnte, unter dem Beifall der Anwesenden, den letzten Bewilligungsbescheid über 44.000 Euro für die Einrichtung des geriatrischen Stützpunktes überreichen.



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Gleichzeitig machte Dr. Wilhelm damit deutlich, dass das Land weiterhin des Herz-Jesu Krankenhaus unterstützt. Landrat Achim Schwickert zeigte sich sehr zufrieden mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes des Krankenhauses und überbrachte die Glückwünsche des Westerwald-Kreises. Schwickert betonte die Notwendigkeit der ärztlichen Versorgung im ländlichen Rau, zumal die Bevölkerung im Westerwald immer weiter wächst. Torsten Petroschka von der Sander und Hofrichter Architekten GmbH, sowie Dr. Christoph Lerchen, der ärztliche Direktor des Herz-Jesu Krankenhaus, berichteten von der planerischen, praktischen Seite der Baumaßnahmen und wie Probleme während der Bauarbeiten gemeinsam beseitigt werden konnten.

Nach dem Festakt wurde ein Original Westerwälder Dippekuchen als kleiner Imbiss gereicht. So gestärkt konnten die vielen Besucher am eingangs erwähnten Mitmach- und Checkprogramm teilnehmen. Überall bildeten sich Schlangen, in denen die Besucher geduldig warteten, um selbst untersucht zu werden oder sich zu informieren. In der Zwischenzeit wurden die modernisierten OP-Säle durch Pater Ralf Büscher feierlich eingesegnet. Ergänzt wurde die „Nacht der Medizin“ durch einige Vorträge, die fachspezifisch ausgerichtet waren. Diese Vorträge waren durchgehend stark besucht, wobei die Themen „Schlaganfall – Was tun im Notfall?“ und „Bluthochdruck – Warnsignale, Ursachen und Therapie“ fast alle Besucher ansprachen und interessierten. (wear)



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