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Nachricht vom 28.01.2019    

CDU nominiert Kandidaten für den Verbandsgemeinderat Rennerod

Die CDU in der Verbandsgemeinde Rennerod traf sich in einer von zahlreichen Mitgliedern besuchten Versammlung, um die Kandidatenliste für die Wahl des Verbandsgemeinderates am 26. Mai aufzustellen. Das gemeinsame Ziel der Christdemokraten ist es, ihre Position als die gestaltende politische Kraft in der Verbandsgemeinde Rennerod weiter auszubauen. Bürgermeister Gerrit Müller und der I. Beigeordnete Alfons Giebeler stehen dabei an der Spitze der Kandidatenliste, die insgesamt 32 Personen umfasst.

CDU-Kandidaten. Foto: privat

Rennerod. „In einem transparenten Verfahren ist es uns gelungen, eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen und neuen Kandidaten und Kandidatinnen zusammenzustellen. Im Kandidatenteam sind alle Regionen unserer Verbandsgemeinde, verschiedene Altersgruppen, unterschiedliche Berufe und in ehrenamtlichen Gruppierungen tätige Bürger und Bürgerinnen abgebildet. Wir haben auch interessierten Nichtmitgliedern die Möglichkeit geboten, ihre Ideen und Erfahrungen als Kandidaten einzubringen. Mit diesem Team wollen wir den Wählern ein vielfältiges Angebot machen“, hob der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Alfons Giebeler zu Beginn hervor.

Auf die Arbeitsbilanz und die auf Anregung der CDU realisierten Projekte in der zurückliegenden Legislaturperiode ging Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Stinner in seinem Bericht ein. Die CDU stehe voll und ganz hinter dem 2014 neugewählten Bürgermeister Gerrit Müller. So habe man auch sein Wahlversprechen der Einführung des Jugend- und Seniorentaxis unmittelbar mit auf den Weg gebracht.

Aufgrund der hervorragenden Finanzlage der Verbandsgemeinde habe man in den letzten fünf Jahren wieder große Investitionen in den Bereichen der Schulen, Feuerwehren, Ortskernbelebung, Wirtschaftsentwicklung, Tourismus sowie für die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigungen tätigen können. Darüber hinaus habe man seitens der CDU Anträge zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz, ärztliche Versorgung, für eine Radwanderkarte der Verbandsgemeinde sowie die Errichtung einer E-Bike-Ladestation gestellt und umgesetzt. Mit Besuchen bei Unternehmen, Organisationen, landwirtschaftlichen und touristischen Betrieben sowie in vielen Gesprächen habe man stets das Ohr nah an den Menschen. „Mit dieser Bilanz legen wir den Grundstein für die bevorstehende Wahl, damit wir gemeinsam mit unserem Bürgermeister die engagierte Arbeit für die Verbandsgemeinde Rennerod fortsetzen können“, so Karl-Heinz Stinner.

Bürgermeister Gerrit Müller hob in seiner Rede die Schwerpunkte und Herausforderungen für die nächsten Jahre hervor: „Gemeinsam wollen wir die Zukunftsentwicklung unserer Verbandsgemeinde mit ihren 23 Orten tatkräftig gestalten. Dafür brauchen wir weiterhin eine solide Finanzpolitik, einen klaren Kurs und ein verlässliches Team an Ratsmitgliedern. Eine zukunftsorientierte Politik, die etwas bewegt, braucht zudem eine stabile Mehrheit im Verbandsgemeinderat. Die Verbandsgemeinde ist seit vielen Jahren schuldenfrei und verfügt über gesunde Rücklagen für die Finanzierung ihrer Aufgaben. Wir müssen unsere Verbandsgemeinde zukunftsfest machen, damit das Leben auf dem Land für Jung und Alt attraktiv bleibt. Dafür braucht es auch weiterhin den guten Zusammenhalt und ein Miteinander bei der Arbeit vor Ort gibt. Die Bildungschancen der Jugend und moderne Ausstattung aller VG-Schulen sind mir ein Herzensanliegen, ebenso eine sehr gute Ausrüstung unserer VG-Feuerwehren. Neuansiedlungen von Unternehmen, wie zum Beispiel die Soprema in Oberroßbach und Thomas Magnete in Rennerod, sowie Erweiterung bestehender Unternehmen unterstützen wir tatkräftig und unbürokratisch. Die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen hat vorderste Priorität. Die Kooperationen mit den angrenzenden Gemeinden auch über die Bundesländergrenzen hinaus gilt es weiter zu pflegen und bei Bedarf auszubauen. Weitere Zukunftsaufgaben sind die Bereiche der Verkehrsinfrastruktur, die Realisierung der B 54 Ortsumgehung Rennerod sowie die ärztliche Versorgung. Wir unterstützen die Bestrebungen des Kreises, weiße Flecken beim „schnelle Internet“ zu beseitigen. Auch in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltschutz müssen wir, wie zum Beispiel bei den Themen Energieeinsparung und der Renaturierung der Bäche, weiter am Ball bleiben. Bereits jetzt kommt der meiste Strom aus erneuerbaren Energien im Westerwaldkreis aus der Verbandsgemeinde Rennerod.“, fasste es Gerrit Müller zusammen.



Die CDU-Mitgliederversammlung wählte unter der Sitzungsleitung von Paula Maria Maaß mit großem Einvernehmen folgende 32 Kandidaten und Kandidatinnen für den Verbandsgemeinderat Rennerod:

1.Gerrit Müller (Rennerod), 2. Alfons Giebeler (Irmtraut), 3. Klaus Laube (Oberrod), 4. Sarah Luxenburger (Rennerod), 5. Dirk Kurzhagen (Homberg), 6. Volker Abel (Westernohe), 7. Katharina Schaffrin-Gros (Rennerod), 8. Markus Ehl (Hellenhahn-Schellenberg), 9. Florian Schmiedl (Seck), 10. Harald Weid (Rehe), 11. Miriam Daum (Neunkirchen), 12. Mechthild Hoffmann (Liebenscheid), 13. Michael Salmon (Rennerod), 14. Klaus-Dieter Schnorr (Elsoff), 15. Johannes Deller (Rennerod), 16. Markus Schmidt (Neustadt), 17. David Wollweber (Seck), 18. Helmut Scherer (Elsoff), 19. Janine Reuscher (Rennerod), 20. Robert Fischbach (Stein-Neukirch), 21. Alexandra Schmitz-Formes (Rennerod), 22. Helena Wayand (Elsoff), 23. Matthias Deller (Rennerod), 24. Philipp Hering (Hellenhahn-Schellenberg), 25. Nicole Weihsmayr (Seck), 26. Hartmut Schwarz (Neunkirchen), 27. Gernot Brück (Nister-Möhrendorf), 28. Markus Kämpf (Rennerod), 29. Susanne Ratgeber (Irmtraut), 30. Günter Göbel (Neunkirchen), 31. Sebastian Kurzhagen (Homberg), 32. Dr. Mario Held (Hellenhahn-Schellenberg).

Zum Abschluss warb CDU-Vorsitzender Alfons Giebeler dafür die Zeit bis zur Wahl für die Mobilisierung von möglichst vielen Wählern zu nutzen. „Bei der Kommunalwahl geht es ganz konkret um die Zukunft der Verbandsgemeinde und der Ortsgemeinden, die unser Zuhause sind. Damit es weiter aufwärts geht, braucht es dazu einer starken CDU als Interessenvertreter für unsere Heimat.“ so sein Appell. (PM)



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