Werbung

Nachricht vom 22.09.2019    

Erfolgreicher 1. Internationaler Traveller Day im Stöffel-Park

Es gibt immer noch neue Gelegenheiten für Fahrzeugfans, Gleichgesinnte zu treffen. Neuestes Beispiel im heimischen Raum ist die Premiere des „1. Internationalen Traveller Days“ auf dem weitläufigen Gelände des Stöffel-Parks. Über 240 „Freunde des Fernweh-Mobils“ nutzten die Gelegenheit sich erstmals im Westerwald zu einem Austausch und Kennenlernen zu treffen.

Traveller-Treffen im Stöffel-Park. Fotos: Klaus-Dieter Häring

Enspel. Eingeladen hatten zu den Traveller Days die Familien Kramer und Eckerth, die selber auf den verschiedensten Veranstaltungen dieser Art europaweit Erfahrungen sammelten und auch Werbung für die Premierenveranstaltung im Westerwald machten. Der bei strahlendem Sonnenschein durchgeführten Veranstaltung hätte auch der Titel „Globetrotter-Treffen“ gut zu Gesicht gestanden. Denn es gab für die vielen Globetrotter einen reichhaltigen Austausch. Steffie Kramer, die selber mit ihrem Mann schon die Mongolei, Algerien, Jordanien und viele weitere Länder bereiste, wusste Vieles zu berichten. „Schade nur, dass viele Länder durch die politische Entwicklung fast nicht mehr zu nutzen sind“.

Schon früh trafen sich die vielen Freunde des Pick-Ups, um sich bei einem ersten Frühstück kennen zu lernen und von den Verantwortlichen wurde die Parole „Müll sparen“ in Form eines Bio-Frühstücks ausgegeben. „Jeder bringt seine Tasse und sein Besteck mit, wie auch auf den Reisen. Da wo man reist, hinterlässt man keine Spuren, außer Fuß- oder Reifenspuren“.

Die wurden von vielen Besuchern auf dem Gelände von Teilnehmern hinterlassen, die für dieses Treffen viele hundert Kilometer auf sich genommen haben. So wie Marc Imfeld, der aus Luzern mit seinem Mobil anreiste um an den vielen Workshops teilzunehmen. Er nutzte unter anderem das Fahr- und Testgelände im ehemaligen Basaltabbruch, um sich für eine Island-Reise fit zu machen. Vier Wochen geht es ins Hochland an die Südküste der Insel. Imfeld hat nun im Westerwald Erfahrungen im Off-Road-Fahren bekommen. „Wir sind erst gerade aus Island zurückgekommen“ wusste dann wieder bei einem Gespräch Steffie Kramer zu berichten, die auch schon die nächsten Ziele ins Auge gefasst hat. „Nach Georgien oder den Kaukasus“. Bei diesen Reisen lebt sie das aus, was sie so an den Traveller-Reisen liebt. „Die Flexibilität und die Unabhängigkeit. Man kann reisen wann und wohin man möchte“.



Doch nicht nur Freunde der vier Räder waren eingeladen. Auch Motorrad-Freunde waren reichlich der Einladung gefolgt. Sie fanden sich bei einem Fahrsicherheitstraining für Motorradfahrer ein, das zu den vielen Workshops gehörte. Weiter zu nutzen waren die Workshops „Fahrzeuge bergen“, „Erste Hilfe im Notfall für unterwegs“, ein privater Flohmarkt, Reisevorträge, „Brot backen auf dem Campingkocher“ und es gab einen Austausch von Reisefotografien.

Bei aller Euphorie wurden aber von den Veranstaltern auch Not und Elend nicht vergessen. So werden sämtliche Einnahmen der Stiftung „Steps for Children“ in Namibia und an das Kinderhospiz Balthasar in Olpe gespendet.

Auch das nächste Jahr wurde schon vorgeplant. So wird es ein zweites Internationales Traveller Treffen am letzten Septemberwochenende 2020 im Stöffel-Park geben. Für dieses Treffen wird dann auf Messen geworben, damit der Kreis der Besucher künftig mit Teilnehmern aus Polen, den Niederlanden, Belgien und der Schweiz noch größer wird. kdh


Mehr dazu:   Auto & Verkehr  
Lokales: Westerburg & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Das Raiffeisenmuseum in Hamm: Genossenschaftsidee zum Anfassen

Im kleinen Hamm an der Sieg steht das Geburtshaus des großen Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888), ...

Montabaur feiert erfolgreiche Premiere der Lachnacht

Die "1. Montabaurer Lachnacht" lockte am 2. April zahlreiche Besucher in die Stadthalle Haus Mons Tabor. ...

Generationenwechsel im Berufsbildungsausschuss der HwK Koblenz

Der Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz hat sich neu formiert. Langjährige Mitglieder ...

Einführung von Pfarrer Michael Zopf in Rennerod: Ein neuer Abschnitt für die Gemeinde

Die Evangelische Kirchengemeinde Rennerod hat Pfarrer Michael Zopf in einem festlichen Gottesdienst offiziell ...

Abiturfeier am Mons-Tabor-Gymnasium: Ein magischer Abschied

Am 31. März verabschiedete das Mons-Tabor-Gymnasium 95 Abiturientinnen und Abiturienten. Die Feierlichkeiten ...

Schock auf dem Brüse-Hof: Schafe durch Wolfsriss in Selters getötet

Hannah Becker ist eine von vielen Hobbyzüchterinnen einer Schafsherde im Westerwald. Sie hatte die Debatte ...

Weitere Artikel


Christian Schüle liest: Heimat – ein Phantomschmerz

Heimat ist auch heute möglich, aber nicht durch die Beschwörung des Vergangenen, sagt Christian Schüle. ...

Wild-West-Tag am 3. Oktober im Wild-Freizeitpark Gackenbach

Wild-West-Atmosphäre im Wildpark wie jedes Jahr am „Tag der deutschen Einheit" am 3. Oktober: Beim diesjährigen ...

Für die kalte Jahreszeit vorsorgen

Es wird langsam kühler – ein guter Zeitpunkt, schon mal über die kommende Heizperiode nachzudenken. Denn ...

Schloss-Garde Mons Tabor startet ins Jubiläumsjahr

Dass ihr ein Jubiläum bevorsteht wurde ihr so richtig im Jahre 2017 klar und da entstand auch die Idee ...

SF Nistertal 07: Mitternachtsturnier am 2. Oktober

Am 2. Oktober findet - wie alle Jahre wieder - das Mitternachtsturnier des SF Nistertal 07 statt. Genau ...

Aktion Lucia gegen Brustkrebs

Jeden Tag sterben in Deutschland 48 Frauen an Brustkrebs. So war es gestern und vorgestern, so wird es ...

Werbung