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Nachricht vom 09.10.2019    

Gefühlvolles Konzert mit Esther Lorenz

Einen gelungenen Abend mit Liedern von George Gershwin erlebten die Besucher des Konzertes der Sängerin Esther Lorenz und dem Pianisten Thomas Bergler. Die rund 50 Gäste im Stadthaus Selters tauchten ein in die Welt des Broadways mit seinen unverwechselbaren Melodien. Im Publikum wippte so mancher Kopf mit bei der Musik dieses Wanderers zwischen Klassik und Jazz.

Esther Lorenz widmete einen Abend dem Komponisten George Gershwin. Foto: Eckhard Schneider

Selters. Bekannte Songs wie „Summertime“, „Someone to watch over me“ und „I got rhythm“ sang Esther Lorenz mit ihrer ruhigen, intensiven und tragenden Stimme mit viel Gefühl und Ausdruck. Spürbar war ihre Faszination von Gershwins Werk. Sie übertrug die Freude an der Musik aufs Publikum. So gelang das, was der Titel angekündigte hatte: Eine Hommage an George Gershwin, der sich selbst als modernen Romantiker bezeichnete. Thomas Bergler spielte am Klavier die oft spielerische Musik mit virtuoser Leichtigkeit.

Zwischen den Liedern erzählte Esther Lorenz Geschichten und Anekdoten aus Gershwins Leben, dem weltbekannten Musiker, der als Kind russisch-jüdischer Einwanderer was „Gescheites“ lernen sollte. Das Klavier, eigentlich für seinen Bruder gekauft, wurde sein Instrument. Für einen Verlag hausierte er mit neuen Notenstücken bei Theatern und Bandleadern, entwickelte aber bald seine eigene Musik. Mit dem Lied „Swanee“ gelang Gershwin der Durchbruch am Broadway. Esther Lorenz erzählte von Begegnungen mit Igor Strawinsky und Arnold Schönberg, mit dem er Tennis zu spielen pflegte und von Fred Astaire und Ginger Rogers, die seine Werke aufführten und tanzbar machten. Am Ende seines Lebens rief Hollywood. Die Arbeit an der Filmmusik machte ihn jedoch nicht glücklich. (PM)



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