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Nachricht vom 19.07.2010    

27 Grad laden zum Baden ein – Sehr gute Wasserqualität an Westerwälder Seenplatte

Bei sommerlichen Temperaturen herrscht an den Seen der Westerwälder Seenplatte Hochbetrieb. 27 Grad Wassertemperatur laden in diesen heißen Julitagen zum Baden ein. Die Wasserqualität ist laut Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht derzeit in sehr gutem Zustand.

Dreifelden. Die hochsommerlichen Temperaturen dieses Sommers laden zum Baden ein. Sei es in den Freibädern der Region oder in einem der zahlreichen Seen im Westerwald. Besonders gut besucht ist derzeit die Westerwälder Seenplatte bei Dreifelden mit dem Dreifelder Weiher als Hauptsee und den kleineren Seen drum herum. Zahlreiche Badegäste kommen jeden Tag, um sich im kühlen Nass zu erfrischen. Die Seen der Westerwälder Seenplatte haben nach wochenlangen heißen Temperaturen mittlerweile eine Wassertemperatur von 27 Grad erreicht. Da lässt es sich nicht nur abkühlen, sondern sogar angenehm schwimmen.

Doch wie steht es um die Wasserqualität? Gerade während einer solchen Hitze ist die Gefahr des Umkippens eines Binnengewässers sehr groß. „Nein, die Wasserqualität der Westerwälder Seenplatte ist derzeit sehr gut“, so Helmut Stadtfeld von der Kreisverwaltung Montabaur. Dies haben die jüngsten Messungen am Postweiher südlich des Dreifelder Weihers ergeben. Das Gesundheitsamt Bad Marienberg und das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht führt in 14-tägigen Abständen Messungen an allen offiziellen Badeseen durch. Mit einer Wassertemperatur von 27 Grad ist der Weiher deutlich wärmer als in den vergangenen Jahren. Noch Ende Juni betrug die Temperatur rund 24 Grad. Blaualgen wurden zwar festgestellt, doch wachsen diese nicht in den Badezonen und beeinflussen derzeit auch die Wasserqualität noch nicht negativ. Der Sauerstoffhaushalt im Wasser ist nicht gefährdet. Da nicht alle Seen, in denen gebadet wird, auch als solche ausgezeichnet sind, werden auch andere Seen getestet. Der Dreifelder Weiher zählt nicht zu den offiziellen Badeseen, hat aber ebenfalls exzellente Werte.



Da steht einem Ausflug an die Westerwälder Seenplatte nichts mehr im Wege. Besonders Familien mit Kindern nutzen derzeit das breite Angebot der Westerwälder Seenplatte. Denn hier kann nicht nur am See liegen und schwimmen, sondern auch Tretboot fahren oder Surfen. Camping-Urlauber kommen auf den Campingplätzen an den Seen auf ihre Kosten.

Die Westerwälder Seenplatte ist übrigens nicht natürlichen Ursprungs. Nach dem Dreißigjährigen Krieg ließ Graf Friedrich von Wied, der auch Neuwied gründete, den Dreifelder Weiher, den Hofmannsweiher, den Brinkenweiher, den Postweiher und den Hausweiher ausbauen. Die Weiher wurden mit Fischen besetzt und sorgten fortan für eine bessere Ernährung der nach dem verheerenden Krieg stark unterversorgten Westerwälder Bevölkerung.

Informationen über die Wasserqualität an Westerwälder Seen gibt das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz unter http://www.badeseen.rlp.de/servlet/is/1011/ heraus. (jut)

XXX.
Im Strandbad Freilingen am Postweiher genießen die Familien ihre Sommerferien. Fotos: Julia Tielmann



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