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Nachricht vom 04.07.2020    

Fünfhundertste "Schwalben Willkommen"-Plakette überreicht

Die Schwalben sind schon einige Zeit im Lande. Mittlerweile ist der Hochzeitsflug beendet, ein Nistplatz gefunden und die erste Brut flügge. Wer sich über Schwalben bei sich am Haus freut und sie unterstützt, wird vom NABU für das Engagement ausgezeichnet, so auch Olga und Denise Remmele aus dem Westerwald. An sie wurde nun von Karin Rohrbach-Gramsch vom NABU Kroppacher Schweiz die 500. Auszeichnung überreicht.

Verleihung der Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ an Olga und Denise Remmele. Foto: NABU

Mainz/Holler. Die 500. NABU-Plakette für ein schwalbenfreundliches Zuhause erhalten Denise und Olga Remmele. In gleich vier Schwalbennestern brüten Mehlschwalben unter dem Dachvorsprung. Jedes Jahr kommen die von Olga Remmele liebevoll getauften „fliegenden Pinguine" wieder zurück und verbringen den Sommer bei ihnen. Olga und Denise Remmele haben nicht nur ein Herz für Schwalben sondern generell für Flora und Fauna. In ihrem naturnahen Garten bieten sie einen artgerechten Lebensraum für die heimische Tier- und Insektenwelt.

„Viele Hausbesitzer stehen den fliegenden Glücksboten positiv gegenüber“, so die Erfahrung von Fiona Brurein, Mitarbeiterin des NABU Rheinland-Pfalz. Denn die eleganten Flugkünstler sind nicht nur schön anzusehen, sie sorgen als reine Insektenfresser auch dafür, dass die Bestände von Stechmücke und Co. in Siedlungsnähe deutlich dezimiert werden. Trotz ihrer Anpassung an die durch uns Menschen geprägte Landschaft gehen die Schwalbenbestände zurück: „Unsere Sommerboten finden immer seltener geeignete Nistmöglichkeiten und auch das Nahrungsangebot nimmt ab“, weiß Brurein.



Deshalb ruft der NABU zum Schutz der Schwalbenbrutplätze auf. Mit Kotbrettern 50 bis 70 Zentimeter unterhalb der Nester kann man die Hausfassade einfach vor einer Verschmutzung schützen. Während der Brutzeit helfen den Schwalben künstlich angelegte lehmige Pfützen oder Kunstnester. Mit einem insektenfreundlichen Garten ist der Schwalbentisch gut gedeckt. Wer sich um seine gefiederten Mitbewohner bemüht, kann sich beim NABU außerdem um die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ bewerben.

Weitere Informationen:
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