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Nachricht vom 26.07.2020    

Westerwaldkreis investiert rund 5 Millionen Euro in Schulen

Das Jahr 2020 ist – trotz Corona - geprägt von einer Vielzahl von baulichen Maßnahmen, die der Westerwaldkreis an den Schulen in eigener Trägerschaft realisiert. Auch in diesem Jahr werden die Sommerferien wieder genutzt, um die Baumaßnahmen durchzuführen. „Alleine in den Sommerferien 2020 investiert der Westerwaldkreis mehr als 5 Millionen Euro in die kreiseigenen Schulen. Wir wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler optimale Voraussetzungen zum Lernen vorfinden. Eine Investition in Schulen bedeutet eine Investition in unsere Zukunft “, resümiert Landrat Achim Schwickert.

Baulich Maßnahmen am Schulstandort Höhr-Grenzhausen. Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung

Montabaur. Am Schulstandort in Höhr-Grenzhausen gibt es eine Vielzahl von Bautätigkeiten. Die umfangreichste Maßnahme stellt die komplette Erneuerung der beiden Mittelspannungsanlagen (Trafos) sowie einer Niederspannungshauptverteilung im Schulzentrum dar. Im Gebäudetrakt des Gymnasiums Im Kannenbäckerland steht die Erneuerung der außen liegenden Schüler-WCs an. Im Gebäudeteil der Ernst-Barlach-Realschule plus/FOS werden sowohl brandschutztechnische als auch allgemeine Sanierungsarbeiten in Klassenräumen und an Türanlagen durchgeführt. In der Dreifachsporthalle Höhr-Grenzhausen erfolgt die Sanierung des Sporthallenbodens sowie die Erneuerung aller Geräteraumtore. Für diese geplanten Maßnahmen werden Gesamtkosten von rd. 1,15 Millionen Euro anfallen.

Im Schulgebäude der Realschule plus /FOS „Hachenburger Löwe“ werden im Rahmen der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im 2. Bauabschnitt die innenliegenden Toilettenanlagen sowie die zentralen Schüler-WCs generalsaniert. Die Kosten für den 2. Bauabschnitt betragen rund 450.000 Euro. Der 1. Bauabschnitt (Schaffung Barrierefreiheit) wurde im Jahr 2019 realisiert. Die Gesamtmaßnahme wird rund 650.000 Euro kosten und mit einem Betrag von 220.000 Euro vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Zusätzlich wird für rund 40.000 Euro in den Sommerferien der Bereich der Verwaltung saniert.

An der Schule am Rothenberg wurde mit Ferienbeginn 2019 mit der dringend notwendigen baulichen Erweiterung begonnen. Neben der Neuschaffung von allgemeinen Unterrichts- oder Kursräumen wird eine neue Mensa mit Ausgabeküche und Speisesaal entstehen. Darüber hinaus werden Bereiche der Funktionsräume im Verwaltungsbereich (Lehrerzimmer, Bibliothek) erweitert und teilweise erneuert. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen rund 1,45 Millionen Euro. Die Maßnahme wird vom Land Rheinland Pfalz mit einem Betrag von 635.000 Euro aus dem Bereich „Schulbau“ gefördert.

Am Schulstandort Montabaur erstrecken sich die baulichen Aktivitäten auf das Mons-Tabor-Gymnasium (MTG). In einem 2. Bauabschnitt werden im MTG drei Klassenräume sowie jeweils zwei Kunst- und Materialräume „generalsaniert“ (Decken, Bodenbelag, Wandanstrich, EDV- und Elektroverkabelung et cetera). In diesem Zusammenhang werden die Räume mit modernster Medientechnik ausgestattet. Für die geplanten baulichen Maßnahmen werden rund 180.000 Euro (ohne Medientechnik) anfallen.



Auch im Bereich des Westerburger Schulzentrums herrschen in den Sommerferien wiederum Bautätigkeiten. Die umfangreichste Maßnahme stellt die komplette Erneuerung der Mittelspannungsanlage (Trafo) an der Berufsbildenden Schule Westerburg dar. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 100.000 Euro.

Im Gebäude des Konrad-Adenauer-Gymnasiums werden in einem 4. Bauabschnitt die restlichen Klassenräume des südwestlichen Gebäudebereiches komplett saniert. Dazu sollen neben einer Erneuerung der Fußböden sowie der abgehängten Decken, neue LED-Leuchtmittel eingebaut werden. Darüber hinaus müssen sämtliche Be- und Entwässerungsleitungen und die weitere Sanitärinfrastruktur (Waschtische et cetera) erneuert werden. Nachdem die ersten drei Bauabschnitte umgesetzt wurden, ist in diesem Jahr mit den Sanierungsarbeiten des 4. Bauabschnitts begonnen worden. Geschätzte Gesamtkosten des 4. Bauabschnitts betragen 160.000 Euro.

Darüber hinaus laufen am Schulstandort Selters derzeit die Umbau- und Sanierungsarbeiten des Bestandsgebäudes der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Selters. Nachdem im 1. Bauabschnitt auf rund 2.400 Quadratmetern Grundfläche ein komplett neues Gebäude entstanden ist und Ende 2018 auch bezogen werden konnte, wird nun das Bestandsgebäude baulich ertüchtigt. In diesem Jahr wurde mit dem 2. Bauabschnitt begonnen. Neben dem Austausch aller Fensteranlagen werden sukzessive sämtliche Räumlichkeiten (Klassen- und Fachräume, Verwaltung) grundlegend saniert. Diese Arbeiten werden wiederrum in kleinere Abschnitte unterteilt, da der laufende Schulbetrieb gewährleistet werden muss. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für Mitte 2022 geplant. Für den 2. Bauabschnitt der Maßnahme wurden Gesamtkosten von rund 3,85 Millionen Euro ermittelt. Die Gesamtkosten der Komplettmaßnahme (Neubau + Umbau/Sanierung) wurden mit rund 13,5 Millionen Euro errechnet. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich mit rund 7,3 Millionen Euro an der Gesamtmaßnahme.

Im Gebäude der Michael-Ende-Schule in Bad Marienberg (Förderschule L) werden die Schülertoiletten generalsaniert. Die Kosten hierfür betragen rund 140.000 Euro. (PM)



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