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Nachricht vom 10.10.2020    

Verkehrsunfall mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf A3

Nach einem Unfall auf der A3, Gemarkung Dernbach, Kilometer 63,5, Fahrtrichtung Frankfurt ergibt sich für die Polizei aufgrund erster Ermittlungen vor Ort sowie Befragung der Unfallbeteiligten, nunmehr der Verdacht der Verkehrsunfallflucht durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug. Demnach wechselte dieses die Fahrspur vom mittleren auf den linken Fahrstreifen, ohne auf den sich dort befinden PKW (BMW 318, schwarz) zu achten.

Symbolfoto

Dernbach. Um eine Kollision zu vermeiden, lenkte der BMW-Fahrer bei hoher Geschwindigkeit sein Fahrzeug nach links und schlug dort in die Schutzplanke ein. Der BMW schleuderte daraufhin circa 300 Meter weiter in Richtung Frankfurt und kam schließlich auf dem rechten Fahrstreifen entgegengesetzt der Fahrbahn zum Stehen. Hierbei wurden auf alle drei Fahrstreifen zum Teil äußerst scharfkantige Trümmerteile verteilt. Teilweise wurden nachfolgende PKW beschädigt.

Der PKW, welcher zuvor den Fahrstreifen wechselte und somit den Verkehrsunfall verursachte, setzte seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten als Verkehrsunfallbeteiligter nachzukommen. Der BMW-Fahrer blieb trotz totalbeschädigten Fahrzeugs unverletzt. Aufgrund des vorgefundenen Trümmerfeldes musste die A3 Richtung Frankfurt in diesem Teilstück zeitweise voll gesperrt werden. Nach Freigabe des Verkehrs kam es im Rückstau zu mehreren Folgeunfällen und Verkehrsbeeinträchtigungen durch liegengebliebene Fahrzeuge.



Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang und vor allem zum unfallverursachenden PKW machen können, werden gebeten sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur zu melden.
(PM Polizeiautobahnstation Montabaur)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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