Werbung

Nachricht vom 04.11.2020    

Wintersaison: Kein Lock-Down auf rheinland-pfälzischen Straßen

Die erforderlichen Vorkehrungen für den Winterdienst wurden in den vergangenen Wochen und Monaten getroffen. Sämtliche Winterdienstgeräte stehen für einen Einsatz bereit und die Salzhallen sind komplett gefüllt. Rund 1.600 Betriebsdienstmitarbeiter der Straßen- und Autobahnmeistereien sorgen wieder nach besten Kräften für sichere Straßen in Rheinland-Pfalz.

Koblenz. Auch das Arbeitsmodell und die Arbeitsorganisation wurden umgestellt. Die Meistereien arbeiten über den Winter in zwei autarken Gruppen, womit ein Corona-bedingter Ausfall von kompletten Meistereien in der schneereichen Zeit weitestgehend ausgeschlossen werden kann. Nun kann der Winter kommen.

Modernste Streutechnik garantiert dabei einen wirtschaftlichen Einsatz von Streumitteln und gleichzeitig eine höchstmögliche Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer.

Der LBM setzt dabei weiterhin auf innovative Technik gegen glatte Straßen: Bei den Autobahnen und auf stark befahrenen Bundesstraßen wird präventiv Sole gesprüht, um die Bildung von Reifglätte sowie leichter Eisglätte bereits vor der Entstehung zu verhindern. Diese Streutechnik ist umweltschonend und maximiert die Verkehrssicherheit auf den Straßen. Bei der Flüssigstreuung verteilen Sprühdrüsen reine Salzsole gleichmäßig auf die Fahrbahn; sie verbleibt dort selbst bei starkem Verkehr.

Bei stärkerer Eisglätte und bei Schneefall wird das klassische Feuchtsalz 30 verwendet, bei dem Streusalz mit Sole bereits auf dem Streuteller befeuchtet wird.

Der Landesbetrieb Mobilität sorgt so nach besten Kräften dafür, dass in Rheinland-Pfalz die Bundesautobahnen rund um die Uhr und die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zwischen 6 Uhr und 22 Uhr befahrbar bleiben.

Die beste Winterdienstorganisation garantiert jedoch keine uneingeschränkte Schnee- und Eisfreiheit der Straßen. Die Streu- und Räumfahrzeuge des LBM können nicht überall gleichzeitig sein. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, bei Schnee und Eis Vorsicht walten zu lassen. Eine dem Straßenzustand angepasste Fahrgeschwindigkeit vermindert das Unfallrisiko; Winterreifen sollten für jeden Autofahrer ein Muss sein.



Räumfahrzeuge brauchen Platz: In engen Ortsdurchfahrten werden in der Winterzeit teilweise Parkverbote angeordnet, um eine ausreichende Fahrbreite für die Winterdienstfahrzeuge mit Räumschild zu gewährleisten. Fahrzeugführer sollten gerade in der Wintersaison darauf achten, dass beim Parken an/auf der Straße eine ausreichend breite Fahrgasse verbleibt, um den Winterdienst nicht zu beeinträchtigen.

Zahlen zum Winterdienst auf einen Blick:
• Rund 1.600 Betriebsdienstmitarbeiter in 57 Straßenmeistereien und 13 Autobahnmeistereien sind im Einsatz.
• 877 Kilometer Bundesautobahnen werden rund um die Uhr und mehr als 17.000 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zwischen 6 Uhr und 22 Uhr von Schnee und Eis befreit.
• 570 Winterdienstfahrzeuge stehen bereit: 350 eigene Fahrzeuge des LBM und 220 Unternehmerfahrzeuge, die speziell für den Winterdienst angemietet sind
• In den landesweit rund 170 Salzhallen und Silos des LBM lagern bis zu 137.500 Tonnen Streusalz. Bei Bedarf können die Salzlager rund um die Uhr aufgefüllt werden. Die Salzvorräte einschließlich der vertraglich zugesicherten Nachlieferungen sind auf einen Maximalwinter zuzüglich Reserve (270.000 Tonnen) kalkuliert.
• Im vergangenen Winter wurden ca. 64.000 Tonnen Streusalz verbraucht.
• Im Vergleich: Der Verbrauch liegt in einem Durchschnittswinter (10-Jahres-Mittel) bei circa 154.000 Tonnen.

Weitere Informationen rund um den Winterdienst finden Sie hier



Mehr dazu:   Auto & Verkehr  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Anmeldung zum WW-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Westerwaldkreis.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Aktualisiert: Kienle tot – Händler aus Mülheim-Kärlich deckte Skandal auf

Die aktuelle Episode des Podcasts „Verbrechen von nebenan“ rückt einen der spektakulärsten Oldtimer-Skandale ...

Neues Wohnprojekt in Montabaur: Barrierefreie Wohnungen entstehen

In der Hospitalstraße in Montabaur wird ein neues Bauprojekt realisiert, das dringend benötigten Wohnraum ...

Erneut Weltkriegsbombe an der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz entdeckt

Bei Bauarbeiten an der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz wurde erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ...

Niederelbert: Baugebiet "Im Herberg II" erfolgreich erschlossen

Die Erschließung des Neubaugebiets "Im Herberg II" in Niederelbert ist abgeschlossen. Auf 45 neuen Bauplätzen ...

Tafel Koblenz: Wefelscheid lobt Engagement und schlägt Integrationsprojekt vor

Bei einem Besuch der Tafel Koblenz informierte sich der Landtagsabgeordnete Stephan Wefelscheid über ...

Themenvorschläge, Hinweise, Wünsche: Was möchten Sie bei den Kurieren lesen?

In unserer Region - Ihrer Heimat! - passieren oft Dinge, von denen wir als Redaktion nicht zwangsläufig ...

Weitere Artikel


Westerwaldkreis: Wieder mehr Coronafälle – Inzidenzwert bei 99,6

Am Dienstag, den 3. November meldet die Kreisverwaltung Montabaur 1.145 (+46) bestätigte Corona-Fälle. ...

Einladung zur Jahreshauptversammlung des SC Höhn e.V

Die Mitglieder des Ski-Club Höhn e.V. sind herzlich für den 3. Dezember 2020 um 18.30 Uhr in die Gaststätte ...

Werbering Hachenburg sagt Weihnachtsdorf ab

Schweren Herzens hat sich in der letzten Woche der Vorstand des Werberings Hachenburg entschieden, seinen ...

Duale Ausbildung ist Zukunftsmodell

Zum 31. Oktober 2020 wurden 5.006 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das ist ein Minus von -10,8 ...

Fertigstellung des barrierefreien und modernisierten Bahnhofs in Dernbach

Die Verjüngungskur des Bahnhofs in Dernbach (Westerwald) ist abgeschlossen. In rund drei Monaten Bauzeit ...

Fraktionssitzung der Selterser Verbandsgemeinde-CDU

Regelmäßig besucht die CDU im Gemeindeverband Selters Betriebe und Einrichtungen der Region, um als kompetenter ...

Werbung