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Pressemitteilung vom 11.07.2023
Region
Unwetter führte zu Stromausfällen: Mehrere Orte im Westerwaldkreis betroffen
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (11. auf 12. Juli) kam es durch das Unwetter zu mehreren Stromausfällen im Westerwald. 14 Experten der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein, waren die ganze Nacht hindurch im Einsatz, wie aus einer Pressmitteilung des Unternehmens hervorgeht.
(Symbolfoto)Westerwaldkreis. Grund für die Ausfälle waren Äste, die vielerorts in Freileitungen fielen oder Dachständer, die durch das Unwetter beschädigt wurden. Die erste Störung in der Stromversorgung ereignete sich um 19.50 Uhr in Seck. Hier kam es aufgrund des Unwetters zu einem Kurzschluss, der zu einer Auslösung in der Umspannanlage Westerburg führte. Dadurch waren vom Stromausfall neben Seck auch die Orte Winnen, Gemünden, Wengenrod, Irmtraut, Hüblingen, Mittelhofen, Neunkirchen und Wengenroth betroffen. Bis 21.21 Uhr konnten alle Orte bis auf einen Teil von Seck wieder versorgt werden. Hier haben die Arbeiten noch bis etwa 2 Uhr angedauert.

Weitere Störungen gab es in Weitersburg, Obersayn, Kaden, Härtlingen, Kuhnhöfen und Westerburg. Hier kam es zu Beschädigungen von Freileitungen und Dachständern durch herabstürzende Äste oder umgefallene Bäume. Für Anwohner in der Hauptstraße von Kuhnhöfen und in Teilen der Jahnstraße und der Wörthstraße in Westerburg gab es Einschränkungen, die bis zum frühen Nachmittag am Mittwoch (12. Juli) andauerten. Hier war unter anderem eine Phase des Stromkreislaufs gestört. Das bedeutet, dass zwar Strom da, aber teilweise nicht in allen Räumen eines Gebäudes verfügbar war. Die Stromversorgung konnte zwischenzeitlich in allen Orten wieder vollständig hergestellt werden. (PM)

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