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Pressemitteilung vom 18.11.2024
Region
Faszinierende Reise in die Vergangenheit: Sonja Roos' Lesung begeistert Zuhörer in Holler
Es war ein Abend voller Worte, Wehmut und Wissensdurst in der katholischen öffentlichen Bücherei Holler/Untershausen. Die renommierte Autorin Sonja Roos führte ihre Zuhörer auf eine fesselnde Reise in die "grenzenlose Welt" des frühen 20. Jahrhunderts.
Anja Roos vom Büchereileitungsteam verabschiedete die Autorin Sonja Roos (nicht verwandt oder verschwägert) von Board der Bücherei Holler/Untershausen hinaus in die "grenzenlose Welt". (Foto: Ruth Kowski-Meyer/Katholische öffentliche Bücherei Holler/Untershausen)Holler. Dank der Unterstützung des Büchereirings Montabaur konnte die Bücherei in Holler erneut eine hochkarätige Autorenlesung veranstalten - dieses Mal mit Sonja Roos, deren dritte Lesung vor Ort bereits im Vorfeld restlos ausverkauft war.

Die treuen Zuhörer wurden nicht enttäuscht, denn neben den bewegenden Geschichten von Roos gab es auch themenbezogene Häppchen für den Magen. Die Atmosphäre wurde durch die liebevolle Dekoration mit Fotos, Zeitungsausschnitten und Gegenständen aus der Zeit um 1900 sowie den melancholischen Klängen irischer Auswandererlieder, gespielt von Gottfried Meyer, zusätzlich bereichert.

Roos hatte den ersten Band ihrer Trilogie "Eine grenzenlose Welt" dabei und fesselte ihre Zuhörer mit der Geschichte vier junger Auswanderer. Sie suchten 1892 ihr Glück in Amerika, fern von Not und Armut. Spannend berichtete die Autorin von ihren Recherchen zu den Ereignissen dieser Zeit und wie sie wahre Begebenheiten mit der fiktiven Geschichte ihrer Protagonisten verknüpfte.

Die Zuhörer lauschten gebannt den lebendigen Ausführungen Roos' und stellten interessierte Nachfragen, die die Autorin gerne beantwortete. Sie sprach offen über ihr Schaffen und betonte, dass ein Autor vor allem eines brauche: Geduld!
Nach einem Abend voller Eindrücke und Emotionen dankte Anja Roos vom Büchereiteam der Autorin, die versprach, gerne nach Holler zurückzukehren - spätestens wenn ihre neuen Ideen zu Papier gebracht sind. (PM/red)
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